Design for Sustainability Nachhaltigkeit und Leichtbau mit Strukturbauteilen aus Holz

Von Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler 2 min Lesedauer

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Von smarten digitalen Zwillingen über agile Hardwareentwicklung bis hin zu nachhaltiger Konstruktion – die breite Palette der Themen des Konstruktionsleiter-Forums 2023 soll Inspirationen für aktuelle Herausforderungen geben. Ein Beispiel: Wie Ressourcenschutz mit Strukturbauteilen aus Holz gelingen kann, zeigt Stefan Könsgen, Projektleiter für Circular Economy bei der BMW Group.

Lösungen für die Konstruktion der Zukunft werden auf dem Konstruktionsleiter-Forum am 19. Oktober in Würzburg diskutiert. Auch Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz stehen auf der Agenda.(Bild:  VCG)
Lösungen für die Konstruktion der Zukunft werden auf dem Konstruktionsleiter-Forum am 19. Oktober in Würzburg diskutiert. Auch Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz stehen auf der Agenda.
(Bild: VCG)

Nachhaltigkeit ist aktuell in aller Munde und wichtiger denn je. Auch auf dem Konstruktionsleiter-Forum, das am 19. Oktober in Würzburg stattfindet, spielt das Thema eine große Rolle.

Stefan Könsgen von der BMW Group wird in seinem Vortrag zeigen, wie sich Nachhaltigkeit mit Strukturbauteilen aus Holz und Kork realisieren lässt. (Bild:  Stefan Koensgen)
Stefan Könsgen von der BMW Group wird in seinem Vortrag zeigen, wie sich Nachhaltigkeit mit Strukturbauteilen aus Holz und Kork realisieren lässt.
(Bild: Stefan Koensgen)

Unter anderem wird Stefan Könsgen von der BMW Group in seinem Vortrag „Design for Sustainability: Nachhaltigkeit und Leichtbau mit Strukturbauteilen aus Holz“ ein visionäres Bild zeichnen, in dem mit ausgewählten Materialien wie Holz und Kork im Fahrzeug-Interieur eine neue Verbundenheit entsteht. Dabei bildet die Konstruktion, die sich auf die Methode „Design for Recycling“ stützt, eine harmonische Symbiose zwischen funktionaler Eleganz und natürlicher Anmutung.

Herr Könsgen, warum ist das Thema Ihres Vortrags relevant für unsere Teilnehmer?

Mit Design for Sustainability ändert sich die Denkweise des Konstrukteurs und Entwicklers. Zunächst muss man sich die Frage stellen, wie das Material später wiederverwendet werden kann und wie ein Materialmix am Ende des Lebenszyklus wieder sortenrein getrennt werden kann. Denn so wird der CO2-Footprint einer Neuentwicklung deutlich reduziert.

Was sind die wichtigsten Aspekte Ihres Vortrags?

Die Art und Weise, wie wir bisher konstruiert haben, wird um eine Perspektive erweitert. Alle Prozesse der Produktentstehung müssen angepasst und zum Teil auch neu entwickelt werden. Hierbei bietet auch Künstliche Intelligenz Unterstützung, um Prioritäten neu zu definieren, wie ich in meinem Vortrag zeigen werde.

Was lernen unsere Teilnehmer durch Ihren Vortrag?

Wir als Entwickler haben eine hohe Verantwortung für die Erreichung der Klimaziele und den Ausbau von Kreisläufen zur Ressourcenschonung. Der Vortag soll den Teilnehmern Mut machen und die Lust wecken, die Entwicklung nachhaltigerer und ressourcenschonender Produkte und Systeme voran zu treiben.

Auch auf der Agenda: Product Carbon Footprint anhand des 3D-Modells einfach berechnen

Welche Emissionen entstehen bei Herstellung, Verwendung und Entsorgung eines Produkts? Diese Frage gewinnt für produzierende Unternehmen aus verschiedenen Gründen zunehmend an Bedeutung: Sei es die CO2-Besteuerung, der Wandel des Konsumverhaltens, gesetzliche Vorgaben oder auch Imagepflege.

In dem Vortrag „Product Carbon Footprint: Was gefordert wird und wie die Berechnung anhand des 3D-Modells gelingt“ wird Dr.-Ing. Jörg Weißkopf, Simus Systems GmbH, zeigen, wie die Software Simus Classmate Unternehmen dabei unterstützt, den Product Carbon Footprint (PCF) ihrer Produkte nachvollziehbar zu berechnen. Die Software basiert auf einer systematischen Analyse von CAD-Modellen und ermöglicht eine automatische Zuordnung von Fertigungsverfahren, Bearbeitungsschritten und Maschinen. Dadurch werden detaillierte und nachvollziehbare Ergebnisse erzielt.

Der Vortrag bietet Einblicke in die Methodik und zeigt auf, wie Unternehmen Emissionen identifizieren und Optimierungspotenziale erkennen können, um ihre Produktionsprozesse nachhaltiger zu gestalten.

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