Elektromotoren Warum sich effiziente EC-Motoren in Anwendungen der Luft- und Klimatechnik durchsetzen werden

Autor / Redakteur: Thomas Sauer & Ellen-Christine Reiff * / Stefanie Michel

Um den Energieverbrauch in der Luft- und Klimatechnik zu senken, führt kein Weg mehr an moderner EC-Technik vorbei. EC-Motoren arbeiten durch ihre hohen Wirkungsgrade sehr energiesparend, sind langlebig und leise. Der Ventilatoren-Hersteller ebm-papst zeigt, wie die Luft- und Klimatechnik von diesen effizienten Lösungen profitieren können.

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EC-Motoren sind effizient und durch die integrierte Steuerungselektronik können sie stufenlos in der Drehzahl den Lüftungsanforderungen angepasst werden. Deshalb werden sie gemäß der europäischen Energieeffizienz-Richtlinie die EC-Technik als so genannte BAT (Best Available Technology) bezeichnet.

Der Motoren- und Ventilatorenspezialist ebm-papst Mulfingen hat die EC-Motoren der Baureihe 150 um zahlreiche neue Funktionen erweitert, von denen Anwender in der Luft- und Klimatechnik profitieren: Schließlich werden die mit 1,7 kW, 3,0 kW und jetzt erstmals auch mit 6 kW angebotenen Motoren sowohl in Axial- als auch in Radialventilatoren eingebaut. Die Vorteile der neuen Motoren-Generation lassen sich damit von Outdoor-Anwendungen bis zu Serverräumen im IT-Bereich nutzen.

Neues Design der EC-Motoren verbessert Wärmemanagement

Bei den neuen EC-Motoren ist schon optisch zu erkennen, dass bei ihrer Entwicklung einiges an Know-how investiert wurde. Allerdings dient das neue Design keineswegs nur ästhetischen Ansprüchen, sondern auch das Wärmemanagement wird deutlich verbessert. Durch den Einbau zusätzlicher Kühlrippen wurde die Oberfläche größer und so die Eigenkühlung des Motors auch in schwierigen Anwendungen optimiert.

Auch die mechanische Konstruktion des Anschlussraumes wurde neu überdacht. Dabei hat man vor allem zwei Aspekte berücksichtigt: eine möglichst hohe Feuchteresistenz sowie komfortable Anschlussmöglichkeiten. Um die Motoren gegenüber Witterungseinflüssen unempfindlich zu machen, wurde der Klemmenkasten in das Motorgehäuse einbezogen und der Deckel mit einer zusätzlichen Dichtung versehen. Er bildet jetzt ein in sich abgeschlossenes System, das die Anforderungen der Schutzart IP54 erfüllt. Sollte dennoch einmal Feuchtigkeit in den Motor eindringen – z.B. aufgrund unsachgemäßer Montage – muss dies bei den neuen Motoren nicht zwangsläufig zum Ausfall führen.

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