Elektromotoren

Warum sich effiziente EC-Motoren in Anwendungen der Luft- und Klimatechnik durchsetzen werden

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EC-Motoren-Generation mit überarbeitetem Elektronikkonzept

Das Elektronikkonzept wurde bei der neuen EC-Motoren-Generation ebenfalls komplett überarbeitet. Die gesamte Elektronik befindet sich jetzt auf einer einzigen Leiterplatte. Da sich bei der neuen Lösung außerdem zwei Prozessoren die Arbeit teilen, steht mehr Rechenleistung zur Verfügung. Dadurch sind optimierte Kommutierungsverfahren realisierbar. Gleichzeitig ließen sich zusätzliche Funktionen integrieren. Die konsequente Trennung in zeitkritische und nicht zeitkritische Prozesse vereinfacht zudem kundenspezifische Anpassungen.

Zu weiteren zusätzlichen Features, die in den neuen Motoren integriert wurden, gehören unterschiedliche Einstellungen für Tag- bzw. Nachtbetrieb, die sich jederzeit automatisch oder über einen Wahlschalter abrufen lassen. Außerdem wurden die Werkeinstellungen im Motor hinterlegt. Bei Bedarf lassen sie sich jederzeit wieder abrufen.

Einfache Bedingung der Ventilatoren durch entsprechende Software

Die Modbus-Software stellt den busfähigen Motoren die dafür notwendigen Funktionen zur Verfügung. Im ModBUS-Protokoll hinterlegt sind beispielsweise interne Motortemperaturen, die Zwischenkreisleistung und natürlich Eingangssignal, Drehzahlen etc.

Für eine einfache, intuitive Bedienung der Motoren bzw. Ventilatoren bietet ebm-papst entsprechende Softwarelösungen an, sowohl für PC (EC-Control) als auch für Smartphone und PDA (FanControl 3.0). Mit ihrer Hilfe lassen sich alle über den vor allem in der Industrie verbreiteten Modbus oder den ebmBus V3 vernetzten Ventilatoren (Bild 4) parametrieren, überwachen und über Bluetooth sogar ohne Kabelverbindung fernsteuern.

Darüber hinaus bieten die neuen EC-Motoren drei zusätzliche Digitaleingänge und die Möglichkeit zur externen Erdung ist ebenfalls vorgesehen. Bei der Weiterentwicklung des neuen Motors wurde auch der Produktionsablauf verbessert. Die unterschiedlichen Varianten entstehen beispielsweise erst an der letzten Fertigungsstation, wodurch sich die Lieferzeiten verkürzen.

SPS/IPC/DRIVES 2009: Halle 1, Stand 310

* Dipl.-Ing. Thomas Sauer, Entwicklungsleitung Produktbereich B und Elektronik bei ebm-papst Mulfingen und Ellen-Christine Reiff, M.A., Redaktionsbüro Stutensee

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