Übertragungselemente Warum Polyurethan-Zahnriemen bei der Käseherstellung unverzichtbar sind
Weltweit nutzen Käsereien Maschinen von Alpma. Für die Antriebe setzt das Unternehmen stark auf Polyurethan-Zahnriementechnik von Mulco. Das Unternehmen zeigt, warum sich besonders diese Zahnriemen in der Lebensmittelindustrie bewähren und in welchen Bereichen sie sich einsetzen lassen.
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Käsereien auf der ganzen Welt setzen Maschinen von Alpma ein. Das bayerische Familienunternehmen aus Rott am Inn versorgt sie mit Anlagen zur Milch- und Molkeverarbeitung sowie zur Käseherstellung, mit Schneidetechnik und Verpackungsmaschinen. Aufgegliedert ist das Unternehmen in die drei Geschäftsbereiche Prozess-, Käserei- und Verpackungstechnik. Der Bereich Prozesstechnik wird im wesentlichen von der LTH Dresden abgedeckt, die seit 1999 vollständig in Alpma integriert ist.
Alpma ist nicht nur Hersteller von Einzelmaschinen, sondern rüstet Käsereien weltweit komplett aus: Von der Rohmilchannahme über die Käseherstellung bis zum Schneiden und Verpacken kommt für die Kunden alles aus einer Hand.
Unverzichtbarer Bestandteil der meisten Antriebs- und Transportlösungen in Alpma-Maschinen sind Breco-, Brecoflex- und Synchroflex Polyurethan-Zahnriemen aus dem Mulco-Programm. Das langjährige Mulco-Partnerunternehmen Roth Ingenieurtechnik aus Nürnberg und München ist Lieferpartner für die gesamte Mulco-Produktpalette und begleitet das Engineering.
Polyurethan-Zahnriemenantriebe beständig gegen Säuren
Nur wenige Kilometer vom Alpma-Werk entfernt werden im zur Gruppe gehörenden Käsereibetrieb „Alpenhain“ die eigenen Maschinen eingesetzt. Die ebenfalls gruppeneigene Niederlassung LTH Dresden hat sich aus der Prozeßtechnik heraus zu einem Spezialisten für die Molkereiverarbeitung entwickelt. Dort werden Lösungen realisiert, dieses lange viel zu wenig beachtete „Nebenprodukt“ der Käseherstellung aufzuwerten und Nahrungsmittel herzustellen, die aufgrund ihrer Fettarmut und des hohen Eiweißgehaltes voll im Trend liegen.
Beim Schneiden und Verpacken spornen immer höhere Stundenleistungen bei immer genaueren Gewichten und so wenig Verschnitt wie möglich Entwickler und Konstrukteure an, auch unkonventionelle Wege zu gehen. Gefragt, warum das Unternehmen bevorzugt Polyurethan-Zahnriemen für Antriebe und Förderlösungen einsetzt, erläutert Montagemeister Herbert Tolks: „Längenkonstanz, Abriebfestigkeit und Wartungsarmut sind neben der Positionierungsgenauigkeit ganz wichtige Kriterien der Antriebe. Da wir uns in Molkerei und Käserei aber auch in einem lebensmittelhygienisch sehr sensiblen Bereich befinden, ist die Beständigkeit gegen Säuren und Laugen sowie die Einbindung in die CIP (Cleaning In Place)-Reinigungssysteme wichtig. Da sind schmierungslose Polyurethan-Zahnriemenantriebe natürlich erste Wahl“.
(Teil 2: Wie Brecoflex-Zahnriemen präzise antreiben und positionieren)
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