Kunststoff-Gleitlager Wartungsfreie Kunststoff-Gleitlager für die Richttechnik

Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Tribo-optimierte Kunststoff-Gleitlager helfen, Maschinen und Anlagen in der Richttechnik technisch und wirtschaftlich zu optimieren. Sie punkten unter anderem durch Schmiermittelfreiheit, Robustheit und Schmutzresistenz auch in extrem rauer Umgebung.

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Dipl.-Kfm. Helmut Kunz, Leiter Materialwirtschaft und Prokurist von Kohler Maschinenbau GmbH in Friesenheim: „Ob vorgestanzte Ronden in Millimeterdicke, Lamellen für den Kupplungsbau oder Zuschnitte bis 50 mm Dicke – wir bedienen alle Märkte mit zuverlässigen Maschinen. Sie genügen höchsten Ansprüchen und sind äußerst präzise im Ergebnis. Seit der Firmengründung im Jahr 1963 haben wir uns zu einem bedeutenden Hersteller von Richtmaschinen und Anlagen für die blechverarbeitende Industrie entwickelt.“ Rund 130 Mitarbeiter erwirtschaften heute pro Jahr einen Umsatz von rund 25 Millionen Euro.

Mit dem Bau der ersten Richtmaschine für Stanzwerkstücke 1966 wurde das Lieferprogramm ständig erweitert. In den 80ger Jahren kamen die Entwicklung und der Bau von Großrichtmaschinen und Anlagentechnik für die Stahl- und Automobilindustrie hinzu. Zusätzlich wurden Anlagen für die Langteilefertigung und Transferanlagen, die dem Teiletransport innerhalb der Presse dienen, gefertigt. „Mit weltweit über 5.000 gebauten Richtmaschinen verfügen wir über einen enormen Erfahrungsschatz in den Bereichen Richttechnik und Coilhandling“, so Helmut Kunz.

Blechverarbeitung: Technik rauf, Kosten runter

Verschiedene Trends in der Blechverarbeitung sorgen dafür, dass die Richttechnik immer stärker an Bedeutung gewinnt. Zum einen sind es engere Toleranzgrenzen in der Fertigung, da von den Verarbeitern immer stärker werdende Ebenheitsanforderungen an die Richtmaschinenhersteller herangetragen werden. Zum anderen setzt der zunehmende Einsatz von hochfesten Stählen exakt ausgelegte Maschinen voraus. Ein weiterer Aspekt ist das qualitativ immer schlechter werdende Rohmaterial.

„Aufgrund dieser Vorgaben werden die Anforderungen an die Maschinentechnik immer größer“, berichtet der Produktmanager Sonderanlagen, Günter Keller. „Unser Fokus liegt dabei auch auf dem Kostenaspekt, freilich ohne Abstriche bei der Qualität zu machen.“ Das betrifft sowohl die Standardmaschinen, die immer stärker im Baukastensystem zusammengesetzt werden, als auch den Sondermaschinenbau. „Im Tagesgeschäft brauchen wir mehr Freiheiten, um uns noch besser auf unsere Stärke, den Sondermaschinenbau, konzentrieren zu können“, fasst Günter Keller zusammen. „Wir müssen stets einen gesunden wirtschaftlichen Mix zwischen Standard- und Sondermaschinenbau erreichen.“(Mehr Infos auf den folgenden Seiten)

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