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Entschlackter Engineeringprozess
Robotik-Applikationen können mit Lenze Fast-Bausteinen durch einfache Parametrierung anstatt Programmierung auf einem Controller umgesetzt werden. Nachdem der Controller auch die Steuerung der weiteren Achse der Anlage und des Prozesses übernehmen kann, entfällt die Programmierung aufwändiger Schnittstellen. Der Engineeringprozess wird einfacher und durchgängig, Schulungs-, Programmier-, Inbetriebnahme- und Testaufwände lassen sich deutlich reduzieren. Ein Ansatz, den Lenze schon seit einigen Jahren mit seiner Fast Application Software Toolbox vorantreibt, beispielsweise für Applikationen wie Wickeln, Querschneiden, Fördern, Vereinzeln, Gruppieren oder Siegeln. In der aktuellen Ergänzung speziell für Robotikapplikationen basierend auf dem Standard PLCopen Part 4 kommen Pick-&-Place-Module mit unterschiedlichen Roboterkinematiken hinzu. Weitere Maschinenapplikationen werden folgen.
Das Konzept unterstützt zudem die Modularisierung von Maschinen. Die Komplexität der Aufgabe wird in Teile heruntergebrochen und folglich reduziert. Maschinenmodule können durch die standardisierten Technologiemodule sicher gelöst und wiederverwendet werden. Damit werden kürzere Engineeringzeiten bei der Herstellung von Maschinen erreicht. Die Wiederverwendbarkeit und Qualität von Software wird verbessert und zudem können Testaufwände reduziert werden. Zur Umsetzung der modularisierten Aufgaben in der Steuerung hilft das in Lenze Fast enthaltene Application Template. Die OMAC-Variante des Application Templates ermöglicht es, Verpackungsmaschinenbauern ihre Applikationen nach dem PackML-Standard umzusetzen. Kundenspezifische Programmbestandteile können ebenso einfach wie die Technologiemodule in das Application Template integriert werden.
Reduzierte Komplexität
Lenze zeigt damit erneut seine Expertise als Spezialist für Motion Centric Automation und steht den Kunden für die Lösung kompletter Antriebsaufgaben von der Anforderung über die Beratung und Lösungskonzeption bis hin zur Umsetzung und dem Service über die gesamte Wertschöpfungskette als Partner zur Seite. Dabei kommen Lenzes Kow-how und die langjährige Applikationserfahrung zum Tragen. Methoden aus dem Bereich des Softwareengineerings, der Steuerungs- und Regelungstechnik sowie Prozesswissen aus dem Maschinenbau treffen hier zusammen. So wird Komplexität reduziert und Engineeringkosten und Durchlaufzeiten bleiben im Griff.
Unter dem Strich geht es darum, dass der Einsatz standardisierter und wiederverwendbarer Module dem Programmierer Luft verschafft, sich auf die Entwicklung und den Test der besonderen Funktionalitäten einer Maschine zu konzentrieren – die dem Maschinenbauer einen Technologievorsprung sichern, den Endanwender begeistern und die entscheidenden Kaufanreize liefern. Lenze ist hier Vorreiter und bietet eine wachsende Zahl von Modulen, aus denen selbst die Software einer kompletten Fertigungsstraße zusammengefügt werden kann. Die Fast-Technologiemodule nutzen die gleichen standardisierten Schnittstellen, können beliebig und leicht kombiniert und mit eigenen selbst erstellten Komponenten ergänzt werden. Die Technologiefunktionen gibt es skalierbar zugeschnitten auf die Anforderungen der zu lösenden Aufgabe.
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