Schraubwerkzeug

Von Druckluft- auf Elektrowerkzeug: Montage von Baumaschinen verschlanken

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So läuft eine smarte Baumaschinenmontage ab

Im Detail sieht die Kommunikation der Systeme so aus: An allen Stationen, an denen gesteuerte Elektro- beziehungsweise Akkuschrauber oder Drehmomentschlüssel eingesetzt werden (von Letzteren sind allein über zwei Dutzend aus dem Hause Desoutter) wird der MES-Client des SAP-Beratungshauses Orbis SE genutzt.Schnittstelle und nötige Funktionen wurden dazu von Kubota definiert und von Orbis SE programmiert. Die Monteure an der Linie sehen eine abgespeckte MES-Oberfläche. Für das jeweils nächste Bauteil oder die jeweils nächste Aufgabe scannen sie einen Barcode auf der Laufkarte, die der Maschine beiliegt. Der Scanprozess löst eine Meldung an das MES-System aus, dessen Software dann die Schraubersteuerung anspricht. Diese meldet ihrerseits via Open Protocol die Sollwerte an das Schraubwerkzeug und spielt nach der Verschraubung die Daten zurück ans MES.

Monteure wissen alles über ihre Verschraubung

Die MES-Software überwacht die Anzahl der für die jeweilige Aufgabe nötigen Verschraubungen. Drehmomente, Drehwinkel und die diversen Toleranzbereiche werden von der Desoutter-Steuerung überwacht. Auf der MES-Oberfläche des Monitors werden alle Werte angezeigt. Der Werker erhält seine Rückmeldung durch die Vibration des Q-Shield-Drehmomentschlüssels und über den Monitor oberhalb seines Arbeitsplatzes. Und drittens nochmal redundant auf dem Display des Schlüssels. Ist alles in Ordnung, wird die Zeile auf dem Monitor grün hinterlegt. Bei Fehlern gibt es eine rote Warnmeldung. Nur wenn die Verschraubung passt, wird die Aufgabe im System MES-seitig abgemeldet. War sie nicht in Ordnung, muss der Mitarbeiter jemanden aus der Qualitätssicherung herbeiholen, der etwa einen Neustart veranlassen darf oder das Problem anderweitig lösen kann.

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