Findling Wälzlager

Volk Fahrzeugbau setzt auf Findling Wälzlager für die Lagerung von Achsen

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Unverzichtbar und funktionskritisch

Ob im Extrem- oder eher gemäßigtem Einsatz – diesen Anspruch hat Volk an alle Modelle und daher auch an alle Zulieferteile. Dazu gehören die Wälzlager. Sie werden an den unterschiedlichsten Stellen in den Fahrzeugen benötigt. Dementsprechend müssen sie differenzierte Anforderungen erfüllen.

Zwar handelt es sich im Vergleich zu einem Drehstrom-Asynchron-Elektromotor um ausgesprochen simple Bauteile. Dennoch ist ihre Bedeutung keinesfalls zu unterschätzen. Zum einen im Hinblick auf die Funktionalität der Fahrzeuge, denn ohne geht es nicht: Die Lager haben die Aufgabe, zueinander bewegliche Teile zu tragen und führen, die einwirkenden Kräfte aufzufangen und auf die Bauteilperipherie wie Gehäuse und Gestell weiterzuleiten.

Im Maschinenbau tragen sie überwiegend Achsen und Wellen, ein Beispiel aus dem Fahrzeugbau ist die Lagerung der Räder an den Vorder- und Hinterachsen. Fällt eines der Wälzlager aus, steht das Fahrzeug still. Zum anderen gehen mit der vielfältigen Lagertechnik im Verhältnis zu den Einkaufspreisen überproportional hohe Prozesskosten einher. Denn gerade diese so genannten C-Teile verursachen einen hohen und damit kostenintensiven administrativen Aufwand für Auswahl, Beschaffung, Kontrolle, Genehmigung und Abwicklung, der in keiner Relation zum erzielten Nutzen steht.

Im Gegensatz zu den Motoren beispielsweise benötigt Volk pro Zugmaschine eine hohe Lageranzahl in den verschiedensten Bauformen bzw. -größen. Daraus ergeben sich viele Kleinbestellungen, oft von verschiedenen Personen, mit diversen Arbeitsschritten wie Suche und Auswahl der benötigten Komponenten bei geeigneten Anbietern, Angebotseinholung und -prüfung, Auftragserteilung, Wareneingangsprüfung sowie der Intralogistik bis zur Montage und der buchhalterischen Abwicklung.

Kundenseitige Anforderungen im Hinblick auf Witterung und Vibrationen erfüllen

Deshalb setzt Volk seit fast 15 Jahren auf den Vollsortimenter Findling Wälzlager. Der Karlsruher Spezialist verfügt über 90 Jahre Produkt- und Anwendungs-Know-how und bietet mit einem Portfolio von über 22.000 Artikeln das technisch wie wirtschaftlich geeignete Lager für jeden Anwendungsfall.

Ob ein Flughafen mit zweistelligen Minusgraden oder staubig-heißem Wüstensand, ob besonders „hitziges“ Transportgut oder das Befahren unbefestigter Straßen – Findling bietet Lagertechnik, die kundenseitige Anforderungen im Hinblick auf Witterung und Vibrationen ebenso erfüllt wie Vorgaben zu Kraftaufnahme und Belastungsrichtung sowie Dreh- und Tragzahlen.

Diese gestalten sich für jede Lagerstelle ganz unterschiedlich. So kommen unter anderem leistungsgerechte Kegelrollenlager an den Vorder- und Hinterachsen zum Einsatz. Beispielsweise verwendet Volk 30er-Kegelrollenlager für die Radlagerung der Vorder- bzw. Lenkachsen. Als Verbindungselement zwischen Achsschenkelwelle und Radnabe werden pro Lagerstelle zwei dieser sowohl in radialer als auch axialer Richtung sehr hoch belastbaren Lagertypen in O-Anordnung gegeneinander gestellt verbaut. Auf den Lenkachsen sind die Belastungswerte durch Querkräfte bei Kurvenfahrt der kompakten Fahrzeuge mit hohem Masseanteil besonders hoch und wirken von außen auf die Lagerung. Daher verfügen die Lager über eine verstärkte Innenkonstruktion.

Volk bezieht aber auch 511er-Axial-Rillenkugellager von Findling, die an der Vorderachsaufhängung größerer Schleppertypen als Drehverbindung zwischen der Lenkachse und dem Fahrzeugrahmen dienen, sowie Axial-Nadellager zur Lagerung der Lenkung im kleinsten Fahrzeugtyp der Elektro-Plattformwagen EFW 0.3. (Mehr Infos nach dem Seitenwechsel)

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