Konstruktion

Virtuell und interaktiv in die Zukunft der Entwicklung

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Durchgängige Daten in allen Phasen

Eine wichtige Voraussetzung für das Digital Prototyping und für weitere aktuelle und zukünftige Herausforderungen ist die Durchgängigkeit der Daten durch alle Phasen der Produktentwicklung. Die Zeit von Insellösungen ist passé, es gibt einen klaren Trend hin zur digitalen Vernetzung. „Mit der Vorstellung der 3D-Experience-Plattform trug Dassault Systèmes 2012 dieser Entwicklung Rechnung. Eine zentrale Plattform wird in Zukunft sämtliche Anwendungen bündeln, von der 3D-CAD- über die Simulations- bis zur Datenmanagement-Lösung. Jede dieser Applikationen greift dabei jeweils auf ein und denselben Datensatz zurück“, sagt Andreas Barth. Dabei müssen auch Zusammenhänge zwischen den einzelnen Prozessschritten und Disziplinen verstanden und Ergebnisse miteinander vernetzt werden – in diesem Punkt sind sich die hier angeführten Anbieter von Konstruktionssoftware Autodesk, Dassault Systèmes, PTC und Siemens PLM Software einig: Der Weg wird ganz im Sinne von Industrie 4.0 zu mehr Vernetzung, Intelligenz und personalisierten Produkten führen und alle arbeiten daran, dem Konstrukteur die dafür passenden Werkzeuge an die Hand zu geben.

Vernetzt, intelligent und virtuell

„In fünf Jahren wollen wir den Anwendern unserer Lösung eine wesentlich engere Verbindung mit ihren Produkten im Einsatz in der realen Welt ermöglicht haben. Das Aufkommen und der zunehmende Einbezug von intelligenten, vernetzten Produkten in das Geschäft werden CAD-Anwendern den Zugriff auf eine Vielzahl an neuen Daten ermöglichen, mit denen wesentlich bessere Erkenntnisse über den tatsächlichen Einsatz ihrer Produkte gewonnen werden“, sagt Mike Campbell.

Um in der vernetzten Welt die richtigen Entscheidungen treffen zu können, will Dassault Systèmes den Anwendern die Möglichkeit geben, noch detaillierter unternehmensweite und entwicklungsrelevante Prozesse durchzuspielen, die prognostizieren, welche Entscheidung welche Folgen nach sich ziehen – für den Endkunden, das eigene Unternehmen und die Umwelt. Um diese Entscheidungen kosten- und energieeffizient treffen zu können, stehen virtualisierte Workstation-Umgebungen zur Verfügung. In einem virtuellem 3D-Raum könnten schließlich mit dem Kunden letzte Abstimmungen erfolgen – und dieser nimmt sein Produkt dann vielleicht schon als realen Prototyp aus dem 3D-Drucker mit.

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