ATEX Vereinfachte Zulassung von Ex e-ATEX-Antrieben für den Betrieb am Frequenzumrichter
Der Betrieb von Ex e-Motoren ist nicht mehr an ein konkretes Frequenzumrichterfabrikat gebunden. Doch in der EG-Baumusterprüfbescheinigung finden sich viele Vorgaben für frequenzregelbare, gasexplosionsgeschützte Antriebe. Für die ATEX-Antriebslösung ist daher Unterstützung sinnvoll.
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Allgemein steigt in Anlagen und Maschinen in der Prozessindustrie der Anteil umrichtergespeister elektrischer Antriebe, denn gegenüber Lösungen mit fester Drehzahl sparen frequenzge-regelte Systeme nicht nur häufig einiges an Energie, sondern bieten auch klare funktionale Vorteile. Wie überall geht ebenso im ex-plosionsgefährdeten Bereich der Anteil der Antriebsaufgaben zurück, die problemlos von direkt am Netz betriebenen Getrieb-motoren übernommen werden können. Immer mehr drehzahlvariable Antriebssysteme sind auch hier gefragt.
Will man aber Antriebe in der Zündschutzart „Erhöhte Sicherheit“ (Ex e) verwenden, so gelten sehr strikte Anforderungen, um eine Zündung der Umgebungsatmosphäre sicher zu verhindern. Damit erhöht sich der Aufwand – sowohl für die Konstruktion als auch für die Prüfverfahren zur Zertifizierung.
Temperatur am Antrieb im Griff behalten
Für die Zulassung eines Antriebs in der Zündschutzart „Erhöhte Sicherheit“ nach DIN EN 60079-7 ist es u.a. erforderlich, dass erstens weder im Inneren des Motors noch am Gehäuse zündfähige Entladungen auftreten können, und dass zweitens nirgends im und am Antrieb die Temperatur der Temperaturklasse überschritten wird.
Für die Zulassung eines Antriebs in der Zündschutzart „Erhöhte Sicherheit“ nach DIN EN 60079-7 ist es u.a. erforderlich, dass erstens weder im Inneren des Motors noch am Gehäuse zündfähige Entladungen auftreten können, und dass zweitens nirgends im und am Antrieb die Temperatur der Temperaturklasse überschritten wird.
(Teil 2: Warum der Austausch des Umrichters bei Ex e-Antrieben nicht mehr problematisch ist)
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