Frontplatten Unter-Eloxal-Sieb- und Digital-Druck für die Ewigkeit

Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Cretec hat ein Verfahren entwickelt, welches den Aufdruck auf Gerätefrontplatten nahezu unverwüstlich macht. Wirtschaftlich soll das Verfahren selbst bei Einzelstücken sein.

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Frontplatte im Unter-Eloxal-Druck.
Frontplatte im Unter-Eloxal-Druck.
(Bild: Cretec)

Ölige Finger, abrasive Stäube, Alkohole, Verdünnungen, Lösungsmittel – selbst Aceton – soll den bei Cretec gefertigten Frontplatten kaum etwas anhaben. Erreicht wird dies durch das Verfahren des Unter-Eloxal-Druckens. Das bedeutet, dass die Frontplattenoberfläche nach dem Bedrucken mit einer weiteren, harten und beständigen Eloxalschicht geschlossen wird. Was sich im Siebdruck bereits bestens bewährt hat, bietet Cretec nun ebenfalls in flexiblem, alle Gestaltungsmöglichkeiten zulassenden Digitaldruck an.

Frontplatten mit mehrfarbigen Firmenlogos, kyrillischen oder asiatischen Beschriftungen und selbst mit kunstvollen Bildern lassen sich per Digitaldruck in Fotoqualität realisieren. Wirtschaftlich ist dies bereits ab geringsten Stückzahlen, bis zum Einzelstück. Die unbestückten Frontplatten sind temperaturresistent bis 650°C, so der Hersteller.

Anwendungsbereiche für die im Eloxaldruckverfahren hergestellten Forntplatten finden sich vom Reinraum über die Medizintechnik, den Anlagen- und Maschinenbau bis hin zu individueller Gestaltung in Arztpraxen und Wohnräumen. Und generell überall dort, wo hohe Ansprüche and die „Unzerstörbarkeit“ oder lange Haltbarkeit der Frontplattenoberfläche gestellt werden. (br)

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