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Simulation Umformprozesse leichter simulieren

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler

Simufact Engineering hat Simufact Forming 16 veröffentlicht – die neue Version der Simulationssoftware für Umformprozesse. Die kommende Version biete eine große Bandbreite an Verbesserungen und Neuerungen, mit denen Anwender ein besseres Prozessverständnis erhalten.

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Highlights der Version 16 der Simulationssoftware Simufact Forming sind unter anderem der schnelle und effiziente Modellaufbau komplexer Fertigungsprozesse sowie das Erstellen robuster Simulationsmodelle.
Highlights der Version 16 der Simulationssoftware Simufact Forming sind unter anderem der schnelle und effiziente Modellaufbau komplexer Fertigungsprozesse sowie das Erstellen robuster Simulationsmodelle.
(Bild: Simufact)

Mit der in Simufact Forming 16 neu implementierten Funktion zur Überprüfung von Geometriedaten kann der Anwender mit ein paar Klicks robuste Simulationsmodelle aufbauen. Die Überprüfung der Geometriedaten zeigt das Vorhandensein und die Lage beziehungsweise Position der Fehler in der Geometrie an. Mit den gewonnenen Kenntnissen ist der Anwender in der Lage, die Fehler direkt im CAD-System zu beheben. Nachfolgend lädt der Benutzer die optimierten Werkzeuggeometrien in Simufact Forming 16 ein und fährt mit dem Modellaufbau fort. So kann er die vorgenommenen Korrekturen jederzeit nachvollziehen.

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Verbessertes Prozessverständnis durch praxisnahe Ergebnisdarstellungen

Mit der Funktion ‚Expandieren von 3D-Segmenten‘ kann der Anwender die Symmetrieeigenschaften nutzen, um die Visualisierung unter Ausnutzung von Spiegel- und Achsensymmetrien unabhängig von ihrer Lage im Raum auf bis zu 360 Grad zu expandieren. Mit der vollen 3D-Visualisierung erhält der Benutzer eine verständlichere Ergebnisdarstellung, die ihm ein tieferes Prozessverständnis ermöglicht. Ein weiteres Feature ist der erweiterte Anwendungsbereich von Post Particles (virtuelle Sensoren), die Messwerte jetzt auch für deformierbare Werkzeuge oder 2D-Simulationen liefern. Der Anwender kann diese an beliebiger Stelle zur Ergebnisauswertung einsetzen.

Rechenzeit verringern und Simulations- und Referenzmodelle vergleichen

In Simufact Forming spart der Anwender im Vergleich zu 3D-Vollmodellen trotz praxisnaher voll 3D-Visualisierung erheblich an Rechenzeit ein. Version 16 bietet mit seinem erweiterten Anwendungsbereich eine besonders effektive Methode, um die Rechenzeit zu reduzieren, so der Hersteller.

Ein weiteres Highlight in der neusten Version ist die Best-Fit-Methode: Mit dieser kann der Anwender das simulierte und das Referenzmodell vergleichen (z.B. CAD-Modell oder gemessene Oberfläche). Der Berechnungsingenieur erhält unmittelbar Kenntnisse über Positionen, an denen die Abweichungen am höchsten sind und weiß sofort, ob diese im Toleranzbereich liegen. Die Darstellung der Abweichungen liefert ihm die anschauliche Ergebnisansicht. Für diese Technologie kommt der 3D-Reshaper von Hexagon zum Einsatz.

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