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Günstiger Preis und kompakte Bauweise
2010 spricht Viessmann Junker auf den Sensor an. Zu diesem Zeitpunkt war Viessmann auf der Suche nach einem geeigneten Volumenstromsensor für seine Premium Gas-Wandgeräte. Der oben genannte Komponentenhersteller hatte in diesem Zusammenhang bereits eines der qualifizierten Muster an Viessmann weitergegeben, welches dort erfolgreich getestet werden konnte.
Nach ersten Gesprächen konnte eine gemeinsame Spezifikation erarbeitet werden. Junker stellte sich schließlich der schwierigen Herausforderung, den für Viessmann maßgeschneiderten Volumenstromsensor zu entwickeln. Erste Prototypen zeigen bereits vielversprechende Ergebnisse, der Weg zum Massenprodukt ist jedoch noch weit.
Die Motivation für Viessmann bestand dabei einerseits in dem günstigen Preis und andererseits in der kompakten Bauweise des Volumenstromsensors. Der GP2-Chip von Acam, der das Rechenherz des Sensors bildet, war einfach zu implementieren, somit konnte Allengra das Design und die Elektronik schnell zusammenbringen. Acam als Chiphersteller hat die Entwicklung nach Kräften unterstützt.
Umfassende Unterstützung
Schon bald stellte sich die Frage, wo der neue Sensor produziert werden kann. Viessmann nahm dazu gemeinsam mit Junker zu diversen namhaften europäischen Firmen Kontakt auf. Es wurde jedoch schnell deutlich, dass kein geeigneter Partner zu finden war, welcher gleichermaßen über das notwendige Fertigungs- und Prüf-Know-How verfügte und dazu kostengünstig produzieren konnte.
„Also überredete Viessmann mich, meine eigene Firma auszubauen, die sich ganz auf die Herstellung und Weiterentwicklung des Sensors konzentrieren sollte. So wurde meine Firma Allengra zum Hersteller. Viessmann stellte mir alles zur Verfügung, was ich zur Weiterentwicklung brauchte: Know-How, Labor-& Prüfkapazitäten, Material und moralische Unterstützung. Etwa alle vier Wochen fanden gemeinsame Projektbesprechungen statt, um den aktuellen Fortschritt und die nächsten Schritte zu besprechen. In dieser Zeit hat uns das Viessmann-Team auch maßgeblich bei der Entwicklung und Sicherung unserer Herstellungsmethoden unterstützt. Welches Unternehmen hätte so etwas schon riskiert? Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch eine kleine Garagenfirma mit Zweitsitz in Rumänien.”
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