Lineartechnik Trends in der Lineartechnik: einbaufertige Systeme und leichte Materialien

Fertige Systeme, flexibel einsetzbar und mit möglichst vielen Einzelkomponenten kombinierbar – im Maschinen- und Anlagenbau sind solche Lösungen immer häufiger gefragt. Oliver Teckenberg, Produktmanager Maschinenbau und Automation bei Item, erklärt wie das Unternehmen darauf eingeht.

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Das Produktportfolio von Item umfasst mehr als 3000 Komponenten zur Konstruktion von Maschinengestellen, Arbeitsplätzen, Automationslösungen und Lean Production Anwendungen.
Das Produktportfolio von Item umfasst mehr als 3000 Komponenten zur Konstruktion von Maschinengestellen, Arbeitsplätzen, Automationslösungen und Lean Production Anwendungen.
(Foto: Item)

Herr Teckenberg, welche Trends können Sie derzeit im Maschinen- und Anlagenbau erkennen?

Für den Kunden gewinnt es zunehmend an Bedeutung, neben einem umfangreichen Baukasten auf fertige Lösungen für seine Aufgabenstellung zurückgreifen zu können. Fertige Lösungen reduzieren den Konstruktionsaufwand erheblich und geben darüber hinaus ein hohes Maß an Planungssicherheit. Steht darüber hinaus noch ein umfangreicher Baukasten zur Verfügung, ist sichergestellt, dass man die vorgedachten Lösungen beliebig kombinieren und zu einer funktionellen Anlage erweitern kann. Eine umfassende Sensorik und Aktorik im Sinne der Industrie 4.0 kann so ebenfalls in die Anlage integriert werden.

Wie begegnen Sie diesem Trend des System- und Baukastenprinzips in Ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeit?

Item stellt seinen Kunden einen der umfangreichsten Systembaukästen für den Maschinenbau zur Verfügung. Neben der Weiterentwicklung dieses Systembaukastens werden ständig parallel dazu Lösungen für verschiedene Produktbereiche entwickelt, die sich aus vorhandenen Komponenten zusammensetzen und aufeinander abgestimmt sind.

Im Bereich Lineartechnik hat Item auf der letztjährigen Motek 25 fein abgestufte einbaufertige Lineareinheiten vorgestellt, die eine Vielzahl von Technologien und Leistungsklassen abdecken. Eine vollständige Kompatibilität zum Maschinenbau-Systembaukasten ist dabei ebenso sichergestellt wie die Kompatibilität zu anderen Produktgruppen wie das Lean Production System oder das Arbeitsplatzsystem aus dem Hause Item. Dies gibt die Möglichkeit, Anwendung mit möglichst geringem Konstruktionsaufwand planen zu können und alle notwendigen Produkte aus einer Hand zu bekommen.

Spielen neben Form und Flexibilität auch Materialien bei Neuentwicklungen eine Rolle?

Ja, denn die industrielle Produktion erreicht immer höher werdende Automatisierungsgrade. Damit Prozesse wirtschaftlich umgesetzt werden, sind kurze Taktzeiten von großer Bedeutung. Für eine hohe Energieeffizienz sollten hier leichte Materialien zum Einsatz kommen, die hochdynamische Bewegungen mit minimalem Energieaufwand ermöglichen. Item setzt verstärkt Aluminium ein, das neben einer geringen Dichte über eine hohe Festigkeit verfügt. Darüber hinaus ist Aluminium nahezu unbegrenzt recyclebar und ein biologisch sehr verträglicher Werkstoff. Bei Item eingesetzte Materialien sind RoHS konform und entsprechen der europaweiten REACH Verordnung.

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