Membranen TPU-Membranen für höhere Standzeiten

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Mit Membranen aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) ist Freudenberg Simrit ein entscheidender Schritt gelungen, die Standzeiten dieser Bauteile wesentlich zu verbessern.

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Membranen aus TPU für Membran-, Dosier- und Vakuumpumpen (Bild: Simrit)
Membranen aus TPU für Membran-, Dosier- und Vakuumpumpen (Bild: Simrit)

Die aktuell entwickelten Werkstoffe für TPU - Membranen weisen gegenüber den klassischen Elastomeren eine erhöhte Strukturfestigkeit auf, welche sich u.a. in sehr hoher Zugfestigkeit und Dehnbarkeit, hervorragender Abriebfestigkeit, sowie einzigartiger Weiterreißeigenschaft und Biegewechselfestigkeit widerspiegelt. Zudem ist eine Anbindung von PTFE-Folien möglich, so dass das Einsatzspektrum bis zum Kontakt mit sehr aggressiven Medien erweitert werden kann. TPU ist auch ausgezeichnet gegen Ozon und Oxidationsmittel beständig. Moderne Berechnungs- und Simulationswerkzeuge machen eine umfassende Optimierung von TPU-Membranen möglich. Hierzu werden sowohl Bauform wie auch Membrangeometrie, Gewebeeinlagen, PTFE-Schutzfolie, Einlegeteil und auch der Verbund aus den Einzelkomponenten auf das jeweilige Anforderungsprofil angepasst. Auch wird die Membrangeometrie für die konstruktiven Besonderheiten jeder Pumpenbaureihe optimiert. Damit kann jede Membran so gestaltet werden, dass sie in allen Betriebszuständen einem möglichst geringen Lastkollektiv ausgesetzt wird. (qui)

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