Rohrverschraubungen Torsion bei Schlauchleitungen vermeiden
Rotary-Verschraubungen von Schwer Fittings werden zum Ausgleich von Dreh- und Schwenkbewegungen zwischen Leitungen und einem Festpunkt eingesetzt. Sie nehmen die Torisionskräfte auf und helfen somit gegen einen frühzeitigen Ausfall.
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Für die richtige Auslegung der Rotary-Verschraubung sind deren Einflussfaktoren wie Druck, Medium, Temperatur und Umdrehung pro Minute von entscheidender Bedeutung. Grundsätzlich wird zwischen Gleitlager- und Kugellagerausführung unterschieden. Ein weiterer wesentlicher Einfluss auf die Lebensdauer der Drehgelenke hat neben den Einsatzbedingungen (Druck und Drehzahl) auch der spannungsfreie Einbau. Aus diesem Grund ist der Einbau zwischen zwei Rohrleitungen nicht zu empfehlen. Sinnvoll ist die Kombination mittels einer Schlauchleitung. Bauformen mit gerader oder Winkelversionen, Mehrfachdruchführungen sowie ein umfangreiches Anschlussprogramm runden das Programm ab. Für sehr hohe Drehzahlen stehen High Speed Varianten zur Verfügung. Dank spezieller Bauarten sind Druckbereiche bis 4000 bar machbar. In Abhängigkeit des verwendeten Mediums und der Temperatur sind unterschiedliche Dichtungswerkstoffe (FKM; EPDM; NBR; KALREZ) lieferbar. Somit ist eine breite chemische Beständigkeit und ein großer Temperaturbereich abdeckbar. (qui)
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