Additive Fertigung Dekonstruktion in EN 9100 integriert

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Die FIT AG hat als erstes Unternehmen in Europa den Fertigungsbereich Dekonstruktion in den Geltungsbereich der EN 9100 aufgenommen. Diese Norm bildet die Grundlage für Qualitätsmanagementsysteme in der Luft- und Raumfahrtindustrie und ist in ihrer Ausrichtung primär auf additive Fertigung, mechanische Bearbeitung und Montageprozesse fokussiert.

Die FIT AG hat als erstes Unternehmen in Europa den Fertigungsbereich Dekonstruktion in den Geltungsbereich der EN 9100 aufgenommen. Als Ergebnis eines Forschungsprojektes stehen hierbei sogenannte Spiegelobjekte im Mittelpunkt, deren physikalisches und optisches Verhalten emergente Eigenschaften zeigt. Diese lassen sich mittels 3D-Druck präzise und reproduzierbar herstellen.(Bild:  FIT)
Die FIT AG hat als erstes Unternehmen in Europa den Fertigungsbereich Dekonstruktion in den Geltungsbereich der EN 9100 aufgenommen. Als Ergebnis eines Forschungsprojektes stehen hierbei sogenannte Spiegelobjekte im Mittelpunkt, deren physikalisches und optisches Verhalten emergente Eigenschaften zeigt. Diese lassen sich mittels 3D-Druck präzise und reproduzierbar herstellen.
(Bild: FIT)

Was auf den ersten Blick paradox erscheint – Dekonstruktion als Teil eines Luft- und Raumfahrt-Qualitätsmanagementsystems – ist das Ergebnis von über vier Jahren Forschung: Die Grundlagen hierfür wurden von 2000 bis 2024 im Forschungsprojekt “BROLIGHT” (BROken LIGHT) gemeinsam mit der TU München und dem Fraunhofer IGD in Darmstadt gelegt.

Im Zentrum steht ein algorithmischer Ansatz, bei dem Hilberträume – abstrakte mathematische Räume, die in der Signal- und Bildverarbeitung Anwendung finden – gezielt verzerrt werden, um die zugrunde liegende Triangulierung technischer Strukturen zu verändern. Das Ergebnis sind sogenannte Spiegelobjekte, deren physikalisches und optisches Verhalten emergente Eigenschaften zeigt. Diese lassen sich mittels 3D-Druck präzise und reproduzierbar herstellen.

Jetzt ist es an der Industrie, diese neuen Möglichkeiten in ihre Produkte zu integrieren. Dekonstruktion ist kein Rückschritt – es ist der nächste Schritt.

Lars Langhans, Head of Aerospace and Defense bei der FIT AG

Ein solcher Meilenstein verlangt auch nach starker Begleitung: Gemeinsam mit Hagen Hoch, Berater bei der TQC-Management GmbH, wurde ein Auditprozess konzipiert, der selbst für die erfahrenen Prüfer des TÜV Nord Neuland bedeutete – erfolgreich gemeistert. „Ich bin sehr stolz auf mein Team bei FIT“, betont Carl Fruth, CEO der FIT AG. „Was wir hier erreicht haben, ist mehr als eine Zertifizierung – es ist ein Statement für radikale Innovation.“

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