Additive Fertigung
Tipps vom Experten: So gelingt der Polyjet-3D-Druck

Von Niko Mroncz, Head of Sale Engineering, Xometry Europe 5 min Lesedauer

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Im 3D-Druck ist Polyjet die Technologie, um ultrafeine Details, glatte Oberflächen und Multimaterialflexibilität zu kombinieren. Eine solche Präzision beginnt bereits in der Entwicklungsphase. Xometry hat aus der täglichen Erfahrung mit Anwendern hierfür folgende Tipps für Konstrukteure.

Beim Polyjet-3D-Druck entstehen detaillierte, glatte Teile mit scharfen Kanten und komplexen Geometrien – inklusive Vollfarben- und Multimaterialbaugruppen aus nur einem einzigen Durchlauf. (Bild:  Xometry)
Beim Polyjet-3D-Druck entstehen detaillierte, glatte Teile mit scharfen Kanten und komplexen Geometrien – inklusive Vollfarben- und Multimaterialbaugruppen aus nur einem einzigen Durchlauf.
(Bild: Xometry)

Polyjet basiert auf Photopolymeren: Kleine Harztropfen werden über eine Düse ausgegeben und dann Schicht für Schicht mit UV-Licht gehärtet. So entstehen detaillierte, glatte Teile mit scharfen Kanten und komplexen Geometrien – inklusive Vollfarben- und Multimaterialbaugruppen aus nur einem einzigen Durchlauf. Damit eignet sich die Technologie für visuelle Prototypen, ergonomische Modelle, medizinische Lehrmodelle und für Fit-Check-Baugruppen, bei denen es auf gute taktile Eigenschaften und eine feine Textur ankommt. Um Defekte an den Teilen zu vermeiden, müssen bei Polyjet smarte Designentscheidungen getroffen werden. Die entstehenden Bauteile reagieren empfindlich auf falsche Wandstärken, das Entfernen von Trägerstrukturen oder auf eingeschlossenes Harz. Perfekte und zugleich funktionale Teile erfordern daher Elemente wie Ablauflöcher, die passende Wandstärke sowie genug Abstand zwischen den Baugruppen.
Der Anbieter von On-Demand-Fertigung, Xometry, hat aus der täglichen Erfahrung mit Anwendern folgenden Tipps für die Entwicklungsphase: