Kunststoff Thermoplastischer Matrixwerkstoff für Verbundbauteile
Bei der Herstellung von Verbundbauteilen führt der Einsatz thermoplastischer Matrices im Vergleich zu den etablierten duroplastischen Matrices zu deutlich kürzeren Zykluszeiten. Für
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Bei der Herstellung von Verbundbauteilen führt der Einsatz thermoplastischer Matrices im Vergleich zu den etablierten duroplastischen Matrices zu deutlich kürzeren Zykluszeiten. Für dieses Verfahren bietet Evonik Industries nun das Polyphthalamid Vestamid HTplus als Pulver, Granulat oder auch als Folie an. Polyphthalamid (PPA) ist bekannt für seine hervorragende Leistungsfähigkeit bei hohen Temperaturen mit exzellenten mechanischen Eigenschaften. Für die Matrix von Composites hat Evonik ein PA10T-basiertes Copolyamid mit sehr geringer Viskosität entwickelt, das hervorragende Faserimprägnierung gewährleistet. Gegenüber PA6T zeigt es eine geringere Wasseraufnahme und damit verbesserte Dimensions- und Hydrolysestabilität. Mit einer Glasübergangstemperatur von 125 °C und einem Verarbeitungsfenster bei 300 °C ist Vestamid HTplus ein ideales Hochtemperaturpolymer für Verbundbauteile mit Karbon-, Glas- oder Aramidfasern, die in der Luftfahrt oder im Automobilbereich eingesetzt werden. Diese sind unbegrenzt bei Raumtemperatur lagerfähig, nehmen weniger Feuchtigkeit auf als herkömmliche mit duroplastischer Matrix, können einfacher durch Verschweißen verbunden werden und zeigen eine deutlich höhere Schlagzähigkeit. Sie sind insbesondere für Mittel- und Großserien geeignet.
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