Keramik Technische Keramik für FDA-konforme Anwendungen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Doceram hat sechs Keramikwerkstoffe des eigenen Programms in Kombination mit den entsprechenden Bearbeitungsverfahren dahingehend optimiert, dass sie weder Cadmium noch Blei freisetzen.

Firmen zum Thema

Komponenten einer Dosiereinheit aus technischer Keramik
Komponenten einer Dosiereinheit aus technischer Keramik
(Bild: Doceram)

Bauteile aus den Materialien Doceram A-132, Doceram A-141, Doceram Z-140, Doceram Z-141, Volcera 131 und Cerazur gelten nun als „lebensmittelecht“ und können ohne Bedenken bei der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln eingesetzt werden. Bei der Prüfung durch das Hygiene-Institut des Ruhrgebietes, Gelsenkirchen, wurden die Prüfmuster der Keramikwerkstoffe für 24 Stunden bei einer Temperatur von 20 bis 24 °C in 4%iger Essigsäure gelagert. Da sie während des Tests weder Cadmium noch Blei freisetzten, entsprechen sie den Standards der Europäischen Union und der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA). Darüber hinaus ist gewährleistet, dass die Werkstoffe auch sonst gesundheitlich unbedenklich sowie geschmacklich und geruchlich neutral sind. Die lebensmittelechten Varianten von Doceram, Volcera und Cerazur bieten den Konstrukteuren, Herstellern und Anwendern von lebensmittelverarbeitenden Maschinen aber noch andere Vorteile, die in dieser Branche gefordert werden. Sie sind beständig gegenüber Säure und Heißdampf, vertragen sehr hohe Temperaturen und bringen die typischen Vorzüge von keramischen Werkstoffen wie Verschleißfestigkeit und Schlagzähigkeit mit. Damit sind sie bestens geeignet für ganz unterschiedliche Einsatzbereiche in Maschinen, die Nahrungsmittel und Getränke herstellen, verarbeiten, abfüllen und verpacken. (qui)

(ID:43816965)