Technische Kommunikation

Technik einfach verständlich machen

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Für Dokumentation und Kommunikation

Der Solidworks Composer (früher auch bekannt als 3D Via Composer) baut auf den CAD-Daten auf und ermöglicht es, sie in vielfältiger Weise weiterzuverarbeiten – für 2D-Dokumente, für 3D-Darstellungen oder eben als elektronische Dokumente bis hin zu Video. Bediener können Ingenieure sein, aber auch Anwender mit nichttechnischer Ausbildung. Neben der klassischen Dokumentation können auch Unterlagen für die Kommunikation oder auch für Schulungszwecke erstellt werden. Die Bedienung des Systems ist grundsätzlich sehr einfach gestaltet, so dass zwei Tage Schulung für einen Einstieg genügen.

Der Composer arbeitet im Kontext des CAD-Systems. Dadurch hat der Anwender alle Teile einer Konstruktion beieinander. Ein weiterer Vorteil ist, dass Änderungen am CAD-Modell auch auf Composer-Seite erfolgen. Der Composer ermöglicht es, selbst komplexeste Baugruppen anschaulich darzustellen, weil er mit einem komprimierten Datenformat arbeitet. Welche Darstellungen gewählt werden, 3D-Bilder, 2D-Linienzeichnungen, hochaufgelöste Rasterbilder oder 3D-Animationen, bleibt dem Anwender überlassen.

Konstruktionsbegleitende Dokumentation

Er kann z. B. 3D-Baugruppen zu Explosionszeichnungen umwandeln und daran die einzelnen Teile benennen oder eine Montageanweisung daraus machen. Möglich ist auch die Kombination von Text und Bild bis hin zur Darstellung von Stücklisten und Teilelisten. Weil die Darstellungen in Composer assoziativ zum CAD-System sind, kann schon früh, praktisch konstruktionsbegleitend, mit der Dokumentation begonnen werden. Alle Dinge, welche die Konstrukteure im Laufe des Prozesses verfeinern bzw. nachtragen, finden sofort auch Eingang in die Dokumentation.

Auch wichtig ist die Tatsache, dass der Composer nicht nur Daten aus Solidworks verwenden kann. Ebenso verfügbar sind 3DXML (Pro/Engineer), IGES, Inventor, Solid Edge und STEP. Multicad ist also durchaus möglich.

Bis hin zum Video

„Ein wesentlicher Teil unserer Vermarktung ist die Visualisierung. Wir müssen in der Lage sein, unsere sehr komplizierte Technik anschaulich darzustellen“, ist sich Peter Hein sicher. Bei dieser Aufgabe hilft ihm und seinen Mitarbeitern der Composer. „Wir sind damit in der Lage, Dokumente und sogar Videos in vertretbarem Aufwand herzustellen“, sagt Anne Neumann. Venpower nutzt das Tool aktuell für die Kommunikation nach außen, aber auch etwa für Montageanleitungen im eigenen Werk. Peter Hein: „Bei Teilen, die ca. 100 Tonnen wiegen, sollte man nicht lange überlegen müssen, wie sie zusammengebaut werden.“

Venpower nutzt dazu auch die Möglichkeit, mit Hilfe des Composers Videos zu erstellen. Bewegte Bilder helfen der Vorstellungskraft und zeigen den Monteuren u. a., welche Flächen aufeinander stehen müssen oder auch wie die Reihenfolge der Montage zu sein hat. „Wir haben laufend neue Systeme“, erläutert Peter Hein – mit dem Composer könne man diese schnell in Präsentationen oder Dokumentationen umsetzen. „Unsere Zeit ist sehr durch visuelle Eindrücke geprägt. Das ist einfach der Trend. Und durch den Composer können wir einfach diesem Trend folgen“, so Peter Hein. (mz)

(ID:44177643)