Produktentstehung
„Systems Engineering ist das Werkzeug, um mit Komplexität umzugehen“

Von Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler 8 min Lesedauer

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Die Herausforderungen in der Produktentwicklung steigen, das ist nichts Neues. Warum Unternehmen unbedingt auf Systems Engineering setzen sollten, um nicht abgehängt zu werden, erklärt Christian Zingel, Head of Systems Engineering bei Palfinger, im Interview.

Der heutige Produktentstehungspozess benötigt ein gemeinsames Systemverständnis, klare Schnittstellen und ein gutes Zusammenspiel aller Disziplinen. Systems Engineering leistet das.(Bild: ©  J.G Studio - stock.adobe.com)
Der heutige Produktentstehungspozess benötigt ein gemeinsames Systemverständnis, klare Schnittstellen und ein gutes Zusammenspiel aller Disziplinen. Systems Engineering leistet das.
(Bild: © J.G Studio - stock.adobe.com)

Seit wann und warum wird bei Palfinger in der Produktentwicklung Systems Engineering eingesetzt?

Die ersten Schritte unternahm Palfinger schon vor meiner Zeit im Jahr 2020, als die Global Palfinger Organisation ins Leben gerufen wurde, die das Ziel hatte, die verschiedenen Business Units besser in den Konzern zu integrieren, also Abläufe zu harmonisieren, zu standardisieren und zu zentralisieren. Ein Aspekt war damals auch, dass man Systems Engineering etablieren wollte, weil auch bei Palfinger die Komplexität der Produkte stetig – oder besser gesagt sogar exponentiell – steigt.