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Automobil

Sven – das kürzestes Auto seiner Klasse erlaubt mit 2,5 m Länge das Quereinparken

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

FEV hat mit Sven ein Fahrzeugkonzept entwickelt, dass auf die spezifischen Anforderungen des Carsharings optimiert ist. Das Fahrzeug ist besonders kompakt konstruiert und eignet sich ideal für den Stadtverkehr. Auf dem Genfer Autosalon wird das Fahrzeugkonzept vorgestellt.

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Das bequeme Aussteigen auch beim Quereinparken garantiert die Schwenkschiebetür mit ihrem geringen Raumbedarf.
Das bequeme Aussteigen auch beim Quereinparken garantiert die Schwenkschiebetür mit ihrem geringen Raumbedarf.
(Bild: FEV)

Sven steht für „Shared Vehicle Electric Native“. Das Fahrzeug ist 2,5 m lang und 1,75 m breit, damit findet sich Sven im engen, innerstädtischen Verkehr gut zurecht und passt selbst in die kleinsten Parklücken. Das bequeme Aussteigen auch beim Quereinparken garantiert die Schwenkschiebetür mit ihrem geringen Raumbedarf. Sven ist als 2+1-Sitzer variabel einsetzbar und ermöglicht nicht nur die Fahrt zu dritt, sondern er verwandelt sich durch einfaches Umklappen der Beifahrersitze sogar in einen Kleintransporter und erlaubt das Verstauen von größeren Gütern. Bemerkenswert ist, dass trotz kleinster Bauweise bei der Entwicklung des Designs besonderer Wert auf die Sicherheit der Fahrgastzelle gelegt wurde. So erreicht Sven dank des innovativen und flexiblen Karosseriekonzeptes „Flexbody“ ein hohes Maß an Crashsicherheit.

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Sven wird voll elektrisch und damit emissionsfrei angetrieben

Bei zunehmend schärferen Emissionsgrenzwerten in den Städten bietet Sven mit seinem reinen Elektroantrieb eine Alternative für umweltbewusste Fahrer. Für agilen Fahrspaß sorgt der 24 KW starke Elektromotor in Verbindung mit einer Batteriekapazität von 20 KWh, die erst nach einer Reichweite von 140 km (gemessen im WLPT) wieder geladen werden muss.

Als voll vernetztes Fahrzeug erleichtert Sven dem Carsharing-Nutzer nicht nur das einfache Auffinden durch Anzeigen der aktuellen Position in der s2d-App. Sven ermöglicht auch das Abgleichen der für die Fahrstrecke benötigten Energie mit dem Batterieladestand des Fahrzeugs. Durch das Hinterlegen seines individuellen Profils kann der Nutzer darüber hinaus bereits vor Antritt der Fahrt Parameter wie die Innenraum-Temperatur, die gewünschte Sitzposition oder seine favorisierte Audio-Playlist im Fahrzeug einstellen. Einmal konfiguriert, ist die Bedienung von Sven während der Fahrt intuitiv und schnell erlernbar. Alle Funktionen des Fahrzeugs können über lediglich acht Schalter und Knöpfe abgerufen werden. Ebenso einfach ist die Reinigung des Fahrzeugs, denn im Innenraum befinden sich ausschließlich leicht zu reinigende Funktionsmaterialien und ein eben konstruierter Fußboden. Der modulare Aufbau von Sven ermöglicht darüber hinaus eine kostengünstige Wartung des Fahrzeugs durch einfaches Austauschen von Elementen wie z.B. der Karosseriebeplankung. Jederzeit vernetzt, ist die IT-Architektur von Sven auf die maximale Nutzung von Fahrzeugdaten ausgelegt und bietet betreiberspezifische Lösungen. So kann der Betreiber unterschiedliche Funktions- und Preismodelle definierten Nutzergruppen zuordnen. Durch die im Fahrzeug hinterlegten Kategorien können gestaffelte Nutzungsmodelle etabliert werden.

Ausgerüstet für das autonome Fahren in der Stadt von morgen

Das Fahrzeug ist AD-ready, d.h. für die autonome Fahrt ausgelegt. Die integrierten Kamera- und Radarsysteme in Kombination mit intelligenter Erkennungs- und Steuerungssoftware ermöglichen Sven den autonomen Fahrmodus. Im Stadtverkehr von morgen bietet es dadurch vielfältige neue Möglichkeiten für die Nutzer von Carsharing-Diensten.

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