Für Raumfahrtanwendungen ist das Gewicht ein kritischer Aspekt. Additive Fertigungsverfahren können dazu beitragen, nahezu jede Art von komplexer Struktur leichter zu machen. Die ESA hat Siemens und Sonaca im Design-4AM-Projekt nun beauftragt, Konstruktionen für die Raumfahrt im Metall-3D-Druck zu entwickeln.
Der französiche Nachwuchswissenschaftler Julien Dupeyroux hat einen sechsbeinigen autonom navigierenden Roboter nach dem Vorbild der Wüstenameise entwickelt. Für seine Forschungsarbeit hat er den ersten Platz beim International Bionic Award belegt.
Im Projekt Add Steel entwickeln Forscher am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT neue, funktionsangepasste Stahlwerkstoffe für die Additive Fertigung. Erste maßgeschneiderte Einsatz- und Vergütungsstahl-Pulver sind nun entwickelt.
Mit dem 3D-Kontur-Messsystem CMS 700i präsentiert Leuze Electronic für den Bereich Volumenmessung eine Komplettlösung für eine fehlerfreie Einlagerung von Waren, die eigenständig via Web-Config durch den Kunden in Betrieb genommen sowie gewartet werden kann.
Anlässlich unseres Jubiläums haben wir Sie, liebe Leser, aufgerufen, für uns zu dichten oder uns zu schreiben, wo Sie die konstruktionspraxis am liebsten lesen – hier erleben Sie eine Auswahl der schönsten Einsendungen.
Ein Forschungsprojekt aus 15 Unternehmen und Universitäten will einheitliche Verfahren und neue Standards zum Laserstrahlschmelzen entwickeln. Damit soll der Metall-3D-Druck massentauglich werden.
Im pulverbettbasierten Verfahren Selektives Elektronenstrahlschmelzen (SEBM) und Selektives Laserschmelzen (SLM) wurde bisher das kostenintensive sphärisches Pulver verwendet. Forscher am Fraunhofer IFAM haben nun eine preiswerte Alternative entwickelt.
Konstruktionsbauteile – viele sehen darin unscheinbare Verbrauchsteile. Oft jedoch bieten sie faszinierende Leistung und sind dort verbaut, worüber man nur staunen kann
Bisher war der Gestaltungsspielraum beim Selektiven Laserschmelzen in Bezug auf Konstruktion und Design eingeschränkt: Je komplexer das Bauteil, desto umfangreicher die Stützstrukturen. An der TU Graz wurde ein Stahlpulver entwickelt, das die Produktion komplexer Bauteile entscheidend vereinfachen soll.
Erstmals ist es Forschern gelungen, Bauteile aus reinem Kupfer additiv herzustellen. Das ermöglicht komplexe Geometrien, die Elektromotoren und Wärmetauscher verbessern können.