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Prozessoptimierung STIHL nutzt DELMIA Process Engineer zur Optimierung ihrer Planungsprozesse

| Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

STIHL setzt zur Optimierung ihrer umfangreichen Planungsprozesse für Entwicklung und Fertigung ab sofort auf DELMIA Process Engineer, eine Softwarelösung von Dassault Systèmes. Das

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( Archiv: Vogel Business Media )

STIHL setzt zur Optimierung ihrer umfangreichen Planungsprozesse für Entwicklung und Fertigung ab sofort auf DELMIA Process Engineer, eine Softwarelösung von Dassault Systèmes. Das Unternehmen ist seit 1971 die meistverkaufte Motorsägenmarke weltweit. Der Einsatz von DELMIA Process Engineer (DPE) bei STIHL umfasst die Module PPR Navigator, Process Ressource Planning, Product Evaluation, Standard Time Measurement und Automatic Line Balancing. Fünf Arbeitsplätze wurden damit in der Prozessplanung ausgestattet, weitere 5 für die Planung der Montagebetriebsmittel; der Rollout erfolgte im Frühsommer 2009.

„Ziel war es, die Abbildung standardisierter Planungsprozesse in einem zentralen Planungswerkzeug zusammenzufassen“, erklärt Dr. Schlossarczyk, Leiter der Zentralplanung bei STIHL. Besondere Bedeutung kommt dabei der Nutzung des Manufacturing Hub als zentrale Datendrehscheibe für alle Planungsinformationen zu. Planungsbasis bildet die in SAP generierte Variantenstückliste, die über eine Schnittstelle in das System eingelesen wird. Mit DPE lassen sich die Planungsprozesse im Bereich Montageprozessplanung und Montagebetriebsmittelplanung einfach standardisieren. Bisher waren die Planungsprozesse überwiegend personengebunden und wurden wenig transparent in Officetools und einer Zeitwirtschaftssoftware für die an der Bearbeitung beteiligten übergreifenden Unternehmensbereiche bzw. externen Mitarbeiter geplant. Es bestand keine Sichtbarkeit der aktuellen Planungsstadien und Ergebnisse für alle Beteiligten. Heute werden die Ergebnisse über einfache Auswertungen für alle am Planungsprozess beteiligten Bereiche transparent.

Nach Einführung von DPE arbeiten nun alle Planer nach vorgegebenen Standards. Sämtliche Planungsinformationen werden zentral erfasst und sind wieder verwendbar. Präzise Montagezeitkalkulationen für die überwiegend manuellen Montagetätigkeiten erlauben nun die genauere Ermittlung des Personalbedarfs.

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