Mobilhydraulik / Industriehydraulik Steuerblöcke mit Hilfe und Beratung richtig entwickeln

Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Steuerblöcken ist es egal, ob es sich um eine Mobil- oder Industrie-Hydraulikanlage handelt. Für Konstrukteure ist es aber nicht einfach den optimalen Steuerblock zu finden. Zum Glück gibt es Hilfe.

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Schnupp-Hydraulik-Steuerblöcke finden ihre Anwendungen in allen Facetten der Mobilhydraulik und fast immer an extremen Einsatzorten. Jeder Steuerblock ist nach Kundenwunsch und auf die besondere Anwendung hin entwickelt, konstruiert und gefertigt.
Schnupp-Hydraulik-Steuerblöcke finden ihre Anwendungen in allen Facetten der Mobilhydraulik und fast immer an extremen Einsatzorten. Jeder Steuerblock ist nach Kundenwunsch und auf die besondere Anwendung hin entwickelt, konstruiert und gefertigt.
(Bild: Sennenbogen)

Hydraulik-Steuerblöcke findet man in zahlreichen Anwendungen des täglichen Lebens. Da ist zum einen die Mobilhydraulik, über die Maschinen, Anlagen und Zusatzgeräte in der Bau-, Landwirtschafts- und Logistikbranche gesteuert werden. Es erklärt sich dabei von selbst, dass es sich hier um äußerst robuste Einsätze handelt, wie etwa bei Baggern oder in der Landwirtschaft bei großen Schleppern mit riesigen Pflugscharen. Trotz dieser höchsten Ansprüche verlangt der Anwender relativ leichte und kompakte Steuerblöcke. Den Anforderungen zufolge bietet Schnupp seine Steuerblöcke auch aus Werkstoffen wie Aluminium oder Grauguss und Stahl an. Insbesondere ist bei den gegossenen Steuerblöcken auf eine absolute Lunkerfreiheit zu achten.

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Mobilhydraulik im Dschungel, Meer oder in der Arktis

Über die funktionale Sicherheit hinaus müssen Steuerblöcke für die Mobilhydraulik auch extrem schwankenden Umwelteinflüssen und unterschiedlichen Witterungsbedingungen standhalten – egal ob der Einsatz in einer Umgebung mit hoher Luftfeuchtigkeit, im Meer oder auf hoher See oder unter extremen Temperaturschwankungen von beispielsweise –40 °C bis 80 °C stattfindet. Bei den Experten von Schnupp werden die Anwendungsbedingungen wie etwa Druckschläge oder Vibrationen bereits schon bei der Materialauswahl für einen Steuerblock mit in die Überlegungen einbezogen. In vielen Fällen kann auch eine Oberflächenbehandlung des Steuerblocks erforderlich sein – je nach äußeren Gegebenheiten. Typisch für die Mobil-Hydraulik sind die hohen Stückzahlen in denen sie gefertigt werden.

Industriehydraulik kämpft mit Kleinklima am Einsatzort

Parallel zur Mobilhydraulik gibt es mit der so genannten Industriehydraulik ein zweites großes Anwendungsspektrum für Hydraulik-Steuerblöcke. Industriehydraulik findet man beispielsweise in der Medizintechnik, Prüfstandstechnik, Bühnentechnik, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Stahlindustrie, Pressentechnik oder in der Müllverarbeitung um nur einige zu nennen. Prinzipiell entsprechen die Anforderungskriterien denen der Mobilhydraulik. Sie sind aber aufgrund der Einsatzorte weniger den Witterungseinflüssen als vielmehr dem jeweiligen Kleinklima an ihrem und um ihren Einsatzort ausgesetzt. Daraus lässt sich schließen, dass jeder Steuerblock für seine spezifische Anwendung ausgelegt sein muss. Im Regelfall werden dafür Qualitätsstähle oder hochwertige Gusswerkstoffe verwendet, die wie bereits erwähnt absolut lunkerfrei sein müssen. Steuerblöcke für die Industriehydraulik kommen meist auf niedrigere Stückzahlen im Vergleich zur Mobilhydraulik. Nicht selten wird sogar Stückzahl Eins gefordert. Unabhängig davon ob hohe oder niedrige Stückzahlen gefordert sind, der Kunde profitiert in jedem Fall von der hohen Flexibilität und dem absoluten Qualitätsbewusstsein bei Schnupp und der gewünschte Steuerblock wird in kürzester Zeit realisiert.

Typische Anwendungen der Industriehydraulik sind beispielsweise die Medizintechnik, Prüfstandstechnik, Bühnentechnik, der Maschinen- und Anlagenbau, die Stahlindustrie, Müllverarbeitung oder Pressen, wie im Bild gezeigt
Typische Anwendungen der Industriehydraulik sind beispielsweise die Medizintechnik, Prüfstandstechnik, Bühnentechnik, der Maschinen- und Anlagenbau, die Stahlindustrie, Müllverarbeitung oder Pressen, wie im Bild gezeigt
(Bild: Schnupp)

Fähige Konstruktionsberatung

Wer als Konstrukteur auf der sicheren Seite bei der Auswahl von Steuerblöcken sein möchte, der sucht sich sinnvollerweise eine Beratung. Schnupp beispielsweise verfügt über die Erfahrung von über vier Jahrzehnten und bisher mehreren Tausend entwickelter und produzierter Steuerblöcke.

Jeder Steuerblock stellt praktisch ein Unikat dar. In der Regel kommt der Kunde quasi mit leeren Händen, vielleicht weiß er gerade mal welche Bewegungen er haben will, vielleicht noch die Tonnage die bewegt werden soll und mehr nicht. Andere, zum Beispiel Stammkunden mit permanent hohem Bedarf an Steuerblöcken bringen möglicherweise auch ihre eigenen Hydraulik-Erfahrungen in die gemeinsame Lösungsfindung mit ein.

Mit allen Informationen die Schnupp vom Kunden bekommt und mit dem Input der eigenen Erfahrung erstellen erfahrene Hydraulik-Konstrukteure mit modernster 3D-Software den ersten Entwurf.

Wie bereits erwähnt gibt es dabei viele Dinge zu berücksichtigen. So ist es von enormem Vorteil zu wissen, welchen Belastungen und Bedingungen der Steuerblock ausgesetzt ist. Nach der Materialauswahl die je nach den gewünschten oder erforderlichen Drücken (Alu bis 250 bar, Guss bis 420 bar und Stahl bis 2000 bar) entschieden wird, muss die Frage nach den Anschlüssen für Ventile, Sensoren und Signalgebern sowie den damit verbundenen Fertigungsschritten beantwortet werden. Da läuft Vieles zusammen und es muss alles zu 100 % passen.

In einem Steuerblock finden sich eine Vielzahl von Bohrungen und Gewinden unterschiedlichster Art. Diese werden mit höchster Präzision fertigungstechnisch so in den Steuerblock eingebracht, dass sie einerseits immer parallel verlaufen, gewisse Mindestabstände einhalten und vor allem immer einen optimalen Strömungsverlauf garantieren. Gerade über den optimalen Strömungsverlauf lässt sich für den Anwender enorm viel Energie einsparen.

Montagegerecht verarbeitet

Montagerecht sind Steuerblöcke dann, wenn Ventilsitze, Verschlauchung und Verrohrung sich nicht gegenseitig behindern und ein möglicher Austausch der Komponenten schnell und reibungslos über die Bühne geht. Ein weiteres entscheidendes Kriterium ist die absolute Gratfreiheit die sich in nicht unerheblichem Maße auch auf eine 100%ige Dichtheit des gesamten Systems Steuerblock auswirkt. Diese erreicht man unter anderem auch durch eine exakte, saubere und glatte Oberfläche, die ein an jedem Punkt gleichmäßiges Berühren der Ventil- und Steuerblockflächen sicherstellt. Darüber hinaus sind auch die richtigen Einschraub-Drehmomente zu berücksichtigen.

Druckverlust Null

Ein Strömungsverlauf ist dann optimal, wenn das Medium (Mineralöle in unterschiedlichen Qualitäten und Gemischen, je nach Anforderungen und Einsatzgebieten) möglichst wenig Reibungsverlusten unterliegt. Als entscheidender Faktor gilt hier das ΔP (Verhältnis von Eingangs- und Ausgangsdruck), als Druckverlust, der im (unrealistischen) idealen Fall bei Null läge. Dies sind nur einige Gedanken für Vorüberlegungen für eine optimale Steuerblock-Konstruktion. Viele Hydraulikhersteller bieten Konstrukteuren dazu umfangreiche Unterstützung und Entscheidungshilfen an. Die Experten bei Schnupp beispielsweise verfügen über einen großen Erfahrungsschatz über Mobil- und Industriehydraulik.

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