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CAD-Software

Spritzgusswerkzeuge schnell konstruieren

| Redakteur: Monika Zwettler

Die Langenbacher Mecadat AG präsentiert auf der Fakuma und der Euromold, wie die Branchenlösung Visi V20 den Konstrukteur bei der präzisen Werkzeugkonstruktion unterstützt.

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Unterstützt Konstrukteure bei der Entwicklung von Werkzeugformen: Visi V20.
Unterstützt Konstrukteure bei der Entwicklung von Werkzeugformen: Visi V20.
( Bild: Mecadat )

Visi als Branchenlösung für den Werkzeug- und Formenbau setzt den Fokus auf Funktionen für die Werkzeugerzeugung und hilft damit auch dem Konstrukteur, die Werkzeugkonstruktion schnell und präzise zu meistern. Die Herausforderung besteht vor allem darin, die Spritzgusswerkzeuge in kürzester Zeit zu konstruieren, um die Kunststoffteile so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen“, erläutert Walter Ottendorfer, Senior Techniker bei Mecadat. „Verschiedene Funktionsmodule unterstützen den Werkzeugkonstrukteur, alle Aufgaben einer optimalen Werkzeugkonstruktion effizient und vor allem fertigungsgerecht durchzuführen.“

Integrierte Standardschnittstellen

Da normalerweise die Artikel nicht mit Visi entwickelt werden, sind die Schnittstellen für Konstrukteure ganz entscheidend. Alle gängigen Standardschnittstellen sind im Grundmodul integriert. Auch weitere direkte Schnittstellen zu den namhaften Produktentwicklungssystemen sind optional vorhanden.

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Immer öfter müssen aber auch die Werkzeugkonstrukteure an Produktdesign und -auslegung mitwirken. Sei es nur, um die Aspekte der werkzeuggerechten Auslegung in das Produkt einfließen zu lassen, bis hin zur Prüfung der Funktionstauglichkeit ganzer Baugruppen. Visi bietet durch seinen schon jahrelang erfolgreichen direkten Modellieransatz viele Möglichkeiten, auch auf importierten strukturlosen Fremddaten Änderungen einzubringen. Typische Korrekturen wie Konstruktion auf Toleranzmitte sowie Anbringung fehlender oder falscher Entformungsschrägen gehören zum täglichen harten Brot der Werkzeugkonstrukteure.

Analystools erkennen Schwachstellen

Zudem hilft Visi mit leistungsstarken Analysetools, die Schwachstellen eines Produktes schnell zu erkennen und den Konstrukteur bei der Kalkulation zu unterstützen. Möglichkeiten wie Formschrägen- oder Wandstärkenanalysen oder der Bauteilvergleich sind Bestandteil des Analyse- und Splitmoduls. Damit erkennt man schon in der Angebotsphase die Komplexität eines Werkzeugs. Wände ohne Formschrägen, Hinterschnitte, Schieberbereiche oder Wandstärkenanhäufungen werden schnell erfasst.

Freiflächenfunktion unterstützt beim Erstellen von Einsätzen

Nun beginnt der Konstrukteur mit der Konstruktion der Aktivteile. Die Splitfunktion inklusive der sehr starken Freiformflächenfunktionalität hilft beim Erstellen von Einsätzen und Schiebern dabei, die Konstruktion zu beschleunigen. Mit der Trennflächenkurve wird der mögliche Trennungsverlauf am Bauteil ermittelt und die Bereiche AS, DS und eventuelle Schieber am Bauteil eingefärbt. Die dynamische Trennfläche erzeugt mit zahlreichen Flächenmethoden die benötigten Trenn- und Tuschierflächen. Ist die Trennung bestimmt, erstellt das System automatisch die resultierenden Formhälften als Solid.

Automatische Stückliste

Für den eigentlichen Formaufbau kommt nun das Modul Mould zum Einsatz. Der Konstrukteur lädt seine favorisierte Normaliendatenbank. In der Plattenkonfiguration kann der Anwender alle Platten des Aufbaus interaktiv und automatisiert zusammenstellen. Die passenden Normalien werden abschließend vollautomatisch eingebaut und eine komplette Stückliste des Aufbaus erstellt.

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