Drei Tipps gegen Stress im Job So geht man entspannt durchs Berufsleben

Ein Gastbeitrag von Fabian Schmidt

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Studien belegen: Ein Großteil der Arbeitnehmer ist im Job gestresst. Zu den Hauptbelastungen zählen Hektik, ein Übermaß an Arbeit und Termindruck. Aber auch häufige Unterbrechungen, Informationsüberflutung und schlechte Arbeitsplatzbedingungen können sich negativ auf die psychische Gesundheit auswirken. Unser Experte weiß Rat.

Stress ist nicht in jeder Form per se negativ. Wenn es aber zu viel wird, wirkt er sich negativ aus. Diese drei Tipps sollte man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen.
Stress ist nicht in jeder Form per se negativ. Wenn es aber zu viel wird, wirkt er sich negativ aus. Diese drei Tipps sollte man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Stress im Job ist ungesund, soviel ist klar. "In vielen Fällen machen sich diese Belastungen irgendwann durch körperliche Symptome bemerkbar", weiß Life Coach Fabian Schmidt. "Starke Einschränkungen im Berufs- und Privatleben können die Folge sein. Sobald sich die ersten Warnsignale bemerkbar machen, herrscht dringender Handlungsbedarf." Im Folgenden verrät der Experte drei Tipps, mit deren Hilfe sich Stress im Berufsleben effizient reduzieren lässt.

Tipp #1: Mehr Bewusstheit

Die Führungskraft erwartet, dass man immer erreichbar ist? Zwar hat die Digitalisierung unser Leben deutlich vereinfacht – doch ständig Mails und Chatnachrichten zu erhalten, kann nicht gesund sein. Dass es sich beim Multitasking um einen Mythos handelt, ist mittlerweile sogar wissenschaftlich bewiesen: Wer versucht, alles gleichzeitig zu machen, arbeitet erwiesenermaßen ineffizienter und unkonzentrierter.

Um sich auf eine Aufgabe konzentrieren zu können, empfiehlt es sich, Smartphone und Telefon auch mal leise zu stellen bzw. abzuschalten.
Um sich auf eine Aufgabe konzentrieren zu können, empfiehlt es sich, Smartphone und Telefon auch mal leise zu stellen bzw. abzuschalten.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Arbeitnehmer sollten in diesem Fall unbedingt versuchen, mehr Bewusstheit für die äußeren Reize zu entwickeln, die konstant auf sie einprasseln.

In vielen Fällen hilft es bereits, das Smartphone für ein oder zwei Stunden auf lautlos zu schalten – und sich stattdessen ganz auf die Aufgabe zu konzentrieren, die gerade ansteht.

Mit To-do-Listen lässt sich die Arbeit besonders gut in kleine Häppchen aufteilen, um einer Überforderung im schnelllebigen Alltag vorzubeugen.

Auch empfiehlt es sich, ein eigenes Tempo zu entwickeln, in dem sich alle Herausforderungen stressfrei bewältigen lassen. Dabei helfen To-do-Listen, in denen sich die Arbeit besonders gut in kleine Häppchen aufteilen lässt, um einer Überforderung im schnelllebigen Alltag vorzubeugen.

Ergänzendes zum Thema

Studie: Sieben von zehn Erwerbstätigen sind im Sommerurlaub beruflich erreichbar

Laut einer aktuellen Bitkom-Studie Sieben von zehn Erwerbstätigen (71 Prozent) sind in diesem Sommer während ihres Urlaubs beruflich erreichbar. Lediglich ein Viertel (27 Prozent) will in den Ferien nicht mit dienstlichen Anfragen behelligt werden. Abgeschieden wohnen sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans.

  • Sieben von zehn Erwerbstätigen, die einen Sommerurlaub planen (70 Prozent), sind per SMS oder Messenger erreichbar.
  • Zwei von drei (64 Prozent) sind zu Telefonaten bereit.
  • Ein gutes Viertel liest und beantwortet E-Mails (27 Prozent) und würde an Videokonferenzen, etwa via Zoom, Skype oder FaceTime, teilnehmen (27 Prozent).
  • Ein Sechstel (16 Prozent) ist über Kollaborationstools wie Microsoft Teams oder Slack ansprechbar.

Hauptgrund ist der Studie zufolge die Erwartungshaltung des beruflichen Umfeldes: Zwei von drei Erwerbstätigen (63 Prozent) sind im Sommerurlaub beruflich erreichbar, weil sie davon ausgehen, dass Kolleginnen und Kollegen dies erwarten. Bei der Hälfte (50 Prozent) erwarten es nach Meinung der Befragten die Vorgesetzten. Lediglich 15 Prozent möchten von sich aus erreichbar sein.
Hinweis zur Methodik:
Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 547 Erwerbstätige. Die Fragen lauteten: „Sind Sie im Sommerurlaub in diesem Jahr beruflich erreichbar?“, „Warum sind Sie im Urlaub erreichbar“ und „Inwieweit stimmen Sie den nachfolgenden Aussagen zum Thema Erreichbarkeit im Urlaub zu bzw. nicht zu?“

Tipp #2: Angepasste Kommunikation

Vor allem Arbeitnehmer, die sich selbst mehr Aufgaben aufbürden, als eigentlich machbar sind, empfinden viel Stress. Klar, Kollegialität ist eine tolle Sache – allerdings nur, solange sie nicht zur eigenen Last wird.

Ein klares "Nein" ist hin und wieder erlaubt.
Ein klares "Nein" ist hin und wieder erlaubt.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Hier ist es wichtig, klare Grenzen zu ziehen und keine Zusagen zu treffen, wenn sie nicht im gesetzten Zeitraum realisierbar sind. Eine höfliche, doch deutliche Kommunikation gegenüber Kollegen und Vorgesetzten kann einen großen Unterschied machen.

Eigene Grenzen zu ziehen dient nicht dazu, anderen Menschen die Hilfe zu verweigern, sondern vielmehr dazu, das eigene Wohlergehen stärker als bisher in den Fokus zu rücken.

Man muss sich der Tatsache bewusst werden, dass man es nicht jedem Recht machen kann.

Das heißt jedoch nicht, dass man in Situationen, in denen es von Bedeutung ist, nicht auch weiterhin Einsatz zeigen darf.

Wichtig ist, sich der Tatsache bewusst zu sein, dass man es nicht jedem recht machen kann – und dass ein klares "Nein" hin und wieder erlaubt ist.

Tipp #3: Bewusste Schlafhygiene

Ausreichend Schlaf ist das A und O für die eigene Gesundheit, denn er dient dazu, Körper und Psyche zu regenerieren. Wer dauerhaft auf einen gesunden Schlafrhythmus verzichtet, riskiert, den Anforderungen am nächsten Tag nicht fit und motiviert gerecht werden zu können. Wer genug schläft, ist nicht nur erholter und leistungsfähiger, sondern auch weniger gestresst.

Um sich auf eine Aufgabe konzentrieren zu können, empfiehlt es sich, Smartphone und Telefon auch mal leise zu stellen bzw. abzuschalten.
Um sich auf eine Aufgabe konzentrieren zu können, empfiehlt es sich, Smartphone und Telefon auch mal leise zu stellen bzw. abzuschalten.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Die Anzahl der Stunden, die ein Mensch an Schlaf benötigt, ist von Person zu Person unterschiedlich, sollte aber irgendwo zwischen sechs und neun Stunden liegen.

Wer genug schläft, ist nicht nur erholter und leistungsfähiger, sondern auch weniger gestresst.

Ausgeschlafen ist man dann, wenn man sich tagsüber fit und ausgeglichen fühlt. Damit das gelingt, kann es sinnvoll sein, immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen. So lässt sich nicht nur der Stresspegel senken, sondern man wird auch resilienter gegenüber Belastungen.

Über Fabian Schmidt

"Leben soll Spaß machen – Leben soll leicht sein – Leben soll erfüllen!", so lautet das Motto von Fabian Schmidt. Sein Ziel ist es, seinen Kunden zu so einem Leben zu verhelfen.
Der Gesundheitsexperte erkannte in den Jahren nach seinem Studium der Fitnessökonomie, dass nicht nur die körperliche Unversehrtheit, sondern vor allem eine stabile Psyche die Basis einer ganzheitlichen Gesundheit ausmachen. Mit dem easy living concept hat Fabian Schmidt ein Konzept geschaffen, das sowohl für das körperliche Wohl als auch für die geistige Erfüllung sorgt.
Die Grundlage dafür bildet die Annahme, dass Menschen nicht nur Individuen, sondern viel mehr Teil eines großen Ganzen sind. Auch die Erfahrung des Spezialisten für ganzheitliche Gesundheit sowie sein stetig wachsendes Know-how in der traditionellen asiatischen Medizin, psychologischen Grundlagen und den geistigen Gesetzen sind in das Konzept für ein gesünderes Leben eingeflossen.

Weitere Informationen.

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