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Selektives Laserschmelzen SLM-Maschine rückt näher an die Serienproduktion

| Redakteur: Katharina Juschkat

Die SLM Solutions Group AG stellt die Maschine SLM 280 2.0 vor. Das Gerät soll Leistungsfähigkeit und Produktivität mit umfangreichen Überwachungsfunktionen für die Prozesskontrolle vereinen.

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„Die SLM 280 2.0 ist einen Schritt näher an die Anforderungen in der Serienproduktion herangerückt“, erklärt Stefan Ritt, Head of Global Sales & Marketing der SLM Solutions Group AG.
„Die SLM 280 2.0 ist einen Schritt näher an die Anforderungen in der Serienproduktion herangerückt“, erklärt Stefan Ritt, Head of Global Sales & Marketing der SLM Solutions Group AG.
(Bild: SLM Solutions)

SLM Solutions, Maschinenhersteller für die metallbasierte additive Fertigung, stellt die neue Selective Laser Melting Machine SLM 280 2.0 vor und will Richtung Produktionstechnik gehen. In der neuen Maschine belichtet wahlweise eine Single-Optik (1× 400W oder 1× 700W), eine Dual-Optik (1× 700W und 1x 1000W) oder eine Twin-Optik (2× 400W oder 2× 700W) über eine optische 3D-Scaneinheit das Pulverbett. Zusätzlich verwendet SLM das Hülle-Kern-Belichtungsverfahren mit zwei unterschiedlichen Strahlprofilen.

Diese können sowohl unabhängig als auch parallel eingesetzt werden, wodurch die Produktivität im Bauprozess beschleunigt werden soll. Bei diesem Verfahren arbeiten 2 Laser gleichzeitig und parallel und bearbeiten mehrere Pulverschichten in einem Schmelzvorgang mittels 1000-W-Laser. Je nach Anordnung der metallischen Bauteile wird durch die Nutzung der Mehrstrahltechnik eine bis zu 80% höhere Aufbaurate erzielt. Zudem trägt der patentierte bidirektionale Pulverauftrag zur Verkürzung der Herstellungszeit von individuell gefertigten Metallbauteilen bei.

Überwachungssystem soll für Qualität sorgen

Das für den SLM Prozess entwickelte Überwachungssystem unterstützt die hohe Prozesskontrolle, weshalb das Unternehmen ein hohes Maß an Qualität der gefertigten Bauteile verspricht. Das Layout der SLM 280 2.0 verfügt als Produktionseinheit über die serienmäßig verbaute 2+1 Filterlösung. Durch zwei parallel arbeitende Hauptfilter wird die Lebensdauer der einzelnen Filter laut Hersteller fast verdoppelt.

Als Ergebnis soll die Maschine die Kosten für Verbrauchsmaterialien reduzieren und die Filterstandzeiten verlängern. Die Nutzung des Feinfilters sorgt für eine geringe Konzentration an Partikeln in dem gefiltertem Prozessgas. Dadurch werden gleichzeitig einzelne Maschinenbestandteile geschützt. „Die SLM 280 2.0 ist einen Schritt näher an die Anforderungen in der Serienproduktion herangerückt“, erklärt Stefan Ritt, Head of Global Sales & Marketing der SLM Solutions Group AG. (kj)

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