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Sinnvoll in Energieeffizienz investieren

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Energieeffizienz versus Anschaffungskosten

Ein Schlüsselelement sind in dieser Hinsicht die Total Cost of Ownership (TCO) oder Gesamtbetriebskosten. Der eigentliche Kaufpreis macht nur einen Bruchteil der Kosten für ein Unternehmen aus, wenn es eine mit Elektromotoren angetriebene neue Maschine kauft. Tatsächlich wird geschätzt, dass die Gesamtkosten eines Elektromotors zu 95 % bis 98 % auf die Kosten der verbrauchten Energie zurückzuführen sind, während die Anschaffungskosten nur mit 2 % bis 4 % zu Buche schlagen. Vor allem in Bereichen wie der Metallurgie – mit ihren energiefressenden Werkzeugmaschinen und Schmelzöfen – kann demnach die Entscheidung für Maschinen mit energieeffizienteren Motoren einen ganz erheblichen Einfluss auf die Produktionskosten eines Unternehmens haben. Es lassen sich also erhebliche Einsparungen erzielen. Diese führen zudem zur Freisetzung neuer Ressourcen für Investitionen in Forschung und Entwicklung. Daraus kann dann ein sich selbst nährender Prozess entstehen.

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Auch wenn die Zahlen im Zusammenhang mit Energieeffizienz eine deutliche Sprache sprechen, stehen manche Unternehmen, insbesondere kleine und mittelständische, die einen erheblichen Teil des Maschinenbausektors repräsentieren, Veränderungen eher skeptisch gegenüber. Wenn ein Unternehmen nicht über erhebliche Mittel zur Investition in neue Technologien verfügt, stellt sich ganz natürlich die Frage, ob und in welchem Umfang Investitionen in Energieeffizienz ratsam sind. Denn um auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, dürfen natürlich die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Aus diesem Grund ist es von entscheidender Bedeutung, Lösungen zu entwickeln, die die Effizienz verbessern, den internationalen Standards voll entsprechen und dennoch aus Kostengesichtspunkten wettbewerbsfähig bleiben. Der neue Drehzahlstarter Power XL DE1 von Eaton ist ein Beispiel für Neuentwicklung und Effizienz zu den richtigen Kosten.

Nachfrage nach drehzahlgeregelten Antrieben steigt

Die Ökodesign-Richtlinie hat zu einer erhöhten Nachfrage nach drehzahlgeregelten Antrieben geführt – selbst für die einfachsten Anwendungen. Jedoch sind Frequenzumrichter für viele dieser Anwendungen oft zu komplex und zudem noch teuer. Auf der anderen Seite bietet die traditionelle Art zum Starten eines Motors keine Möglichkeiten, die Drehzahl in der Weise zu regeln, wie es in der Ökodesign-Richtlinie vorgesehen ist. Um diese Anforderungen dennoch zu erfüllen, hat Eaton den Power XL DE1 entwickelt. Er ermöglicht, gepaart mit einer Drehzahlregelung, die gleiche Benutzerfreundlichkeit wie ein herkömmlicher Motorstarter. Auf diese Weise steht Maschinen- und Anlagenbauern eine zuverlässige und wirtschaftliche Lösung zur Ansteuerung von Motoren zur Verfügung, durch die Anwendungen mit konstanter Drehzahl aus energetischer Sicht effizienter werden und die die immer anspruchsvolleren Anforderungen der internationalen Normen erfüllt.

Um Unternehmen zu helfen, sich dem Thema Energieeffizienz anzunehmen, entwickeln Konzerne wie Eaton auch neue Lösungen zum Starten und Schützen von Motoren. Man darf nicht vergessen, dass die Hersteller von Elektromotoren neue Konstruktionen entwickeln mussten, um die Energieeffizienz ihrer Produkte zu erhöhen. Hieraus resultieren höhere Einschaltströme, die wiederum Auswirkungen auf die Schutz- und Schaltelemente haben. Unter Umständen kommt es zum Verschmelzen der Kontakte, was gefährlich sein und kostspielige Maschinen-Stillstände sowie aufwändige Service-Arbeiten verursachen kann. Um Probleme dieser Art zu vermeiden, hat Eaton, als eines der ersten Unternehmen der Branche, eine Reihe von Komponenten zum Schalten und Schützen von Motoren auf die Einsatzfähigkeit in Verbindung mit IE3-Motoren getestet und entsprechend optimiert.

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