Sensorik Sieben neue Produkte aus der Sensorik
Hier stellen wir sieben Neuheiten aus dem Bereich der Sensorik vor. Diesmal mit dabei sind der weltweit kleinste Seilzug-Sensor, Dehnungsmessgeräte, Sensoren mit IO-Link, indusktive Sensoren, Sensoren mit zwei Messfunktionen in einem Gehäuse, magnetostriktive Wegaufnehmer und ein Sensor zur Schwingungsüberwachung.
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Der 8 g leichte Wire-Sensor MT19 von Micro-Epsilon ist gerade einmal 19 x 19 mm groß und wird für Weg- und Abstandsmessungen mit einem Messbereich von 40 mm eingesetzt. Laut Hersteller handelt es sich um den weltweit kleinsten Seilzug-Sensor. Der Sensor ist äußerst kompakt, arbeitet hochdynamisch und ermöglicht Seilbeschleunigungen von bis zu 60 g. Er wird besonders in Anwendungen eingesetzt, die eine hohe Dynamik erfordern wie beispielsweise in Crashtests, Simulatoren oder in Prüfständen. Zur neuen MT-Serie gehören auch der MT33 und der MT56, die in Relation zu ihren Messbereichen kleinstmögliche Bauformen aufweisen. Die drei Miniatur-Seilzugsensoren verfügen über ein robustes Aluminiumgehäuse und sind somit optimal auf industrielle Einsatzzwecke abgestimmt. Zwei Durchgangsbohrungen im Gehäuse sowie die integrierte Ringöse am Seilende ermöglichen eine schnelle und einfache Sensormontage.
Monitoring von Großkonstruktionen digitalisieren

Für das Monitoring von Großkonstruktionen wie Windenergieanlagen oder Kräne stellen Heidenhain und Leine & Linde eine neue Messgeräte-Baureihe vor: Die ESR-Dehnungsmessgeräte liefern ein hochgenaues, digitales Messsignal und können besonders einfach montiert werden. Sie eignen sich für kurzfristige, wiederkehrende oder permanente Dehnungs- und Belastungsmessungen. Völlig neu ist dabei laut Hersteller der Einsatz eines elektro-optischen Drehgebers für die Messung von Dehnungen und die Ausgabe digitaler Messsignale. Die verfügbare Auflösung beträgt ±200.000 Werte bzw. über 18 bit. Außerdem arbeiten die ESR-Dehnungsmessgeräte ermüdungsfrei und besitzen Schutzklasse IP66. Die Einsatztemperaturen liegen bei -40° C bis 100° C.
Produktpalette nahezu komplett mit IO-Link ausgestattet

Zur Steigerung der Effizienz beim Condition Monitoring und der Konnektivität bietet das Produktprogramm von Bühler Technologies seit längerem mit IO-Link-Controllern ausgestattete Sensoren, die der Norm IEC 61131-9 entsprechen. Jetzt ist dieses Kommunikationsverfahren nahezu für die gesamte Gerätepalette erhältlich. Nun lassen sich alle in der Hydraulik und Schmiertechnik relevanten Steuergrößen vernetzt überwachen, wie Füllstand, Temperatur und Druck oder das Filter- und Feuchtemonitoring. Besonders vorteilhaft ist die Integration der Füllstands- und Temperaturüberwachung auch in Verbindung mit weiteren Grundfunktionen wie der Belüftungs- und Rücklauffiltration.
Detektieren oder mikrometergenau positionieren auf alle Metalle

In Applikationen wo Buntmetalle wie Aluminium mit demselben Arbeitsabstand wie Stahl detektiert werden sollen, eignen sich besonders induktive Sensoren mit Faktor 1. Baumer bietet solche Sensoren in schaltender und messender Ausführung an. Die berührungslosen Näherungsschalter arbeiten mit Schaltfrequenzen bis 3 kHz. Induktive Abstandssensoren mit analogem Ausgangssignal eignen sich dagegen für die mikrometergenaue Positionierung eines Objekts oder zur Detektion von Unwuchten, Abnutzung, Durchbiegung oder Materialausdehnung. Faktor 1 bedeutet eine gleichbleibend hohe Reichweite bis 8 mm bei der messenden Variante und 10 mm bei schaltenden Ausführungen.
Druck- und Temperaturmessung in einem Sensor

Wenglor ermöglicht mit der Neuentwicklung seines Produktportfolios im Bereich Fluidsensorik die Prozessüberwachung smarter Maschinen für das digitale Zeitalter. Die neuen We-Flux²-Drucksensoren erfassen Prozesswerte nicht nur über die intelligente Schnittstelle IO-Link 1.1, sondern kombinieren nach dem 2-in-1-Prinzip zwei Messfunktionen in einem Gehäuse. Damit bringt Wenglor nach eigenen Angaben den ersten Sensor auf den Markt, der gleichzeitig den relativen Druck und die Temperatur von Flüssigkeiten und Gasen erfasst. Die Kombination der Messfunktionen bietet eine höhere Wirtschaftlichkeit, da weniger Sensoren für die Prozessüberwachung benötigt werden. Gleichzeitig kommt die Reduzierung der Sensoren dem Trend zu immer kompakteren Anlagen und Maschinen entgegen.
Sensor
Wie Sensoren funktionieren und wo sie eingesetzt werden
Berührungslose magnetostriktive Wegaufnehmer mit gesteigerter Signalstärke

Gefran hat berührungslose Wegaufnehmer vorgestellt, die mit der eigenentwickelten magnetostriktiven Hyperwave-Technologie ausgestattet sind. Sie gewährleisten laut Gefran eine hohe Wiederholgenauigkeit bei einem sehr geringen Nichtlinearitätsfehler. Sie eignen sich für ein breites Temperaturspektrum von -30° C bis 90 °C und sollen auch bei Extremwerten besondere Zuverlässigkeit beweisen. Ihr großer Pluspunkt ist das verstärkte Signal des Primärelements, welches das Signal herkömmlicher Modelle um das 15-fache übertrifft, wie Gefran erklärt. Dies führt zu hoher EMV-Störfestigkeit und garantiert einen durchgehend präzisen und kontinuierlichen Betrieb.
Schwingungsüberwachung mit SIL-zertifizierten Vibrationssensoren

Die Norm IEC/DIN 61508 definiert vier Sicherheitsstufen des Safety Integrity Level. Für den sicherheitsrelevanten Einsatz bietet PCB Piezotronics Vibrationssensoren mit SIL 2 an. PCB Synotech bietet ab sofort SIL 2-zertifizierte Vibrationstransmitter der Serie 64x an, einschließlich der für den EX-Bereich zugelassenen Modelle. Neben den zertifizierten Vibrationstransmittern gehören SIL 2-zertifizierte ICP/IEPE-Vibrationssensoren der Serie 62x zum Lieferprogramm. Eingeschlossen sind die Optionsmodelle HT (Hochtemperatur), V (Schwinggeschwindigkeit), TO (Temperaturausgang) sowie die Modelle mit ATEX-Zulassung. Die Vibrationssensoren zeichnen sich durch ein doppelwandiges, hermetisch dicht verschweißtes Edelstahlgehäuse aus.
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