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Sicherheitsbremsen

Sicherheitsbremsen für die neue Aufzugsnorm

| Redakteur: Jan Vollmuth

Die neuen Aufzugsnormen EN 81-20 und EN 81-50 sollen europäische Aufzüge künftig noch sicherer machen. Mayr Antriebstechnik setzt die neue Norm bereits jetzt um.

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Sicherheitsbremsen von Mayr Antriebstechnik erfüllen alle Sicherheitsanforderungen nach den neuen Aufzugsnormen EN 81-20 und EN 81-50 – denn Sicherheit duldet keine Kompromisse.
Sicherheitsbremsen von Mayr Antriebstechnik erfüllen alle Sicherheitsanforderungen nach den neuen Aufzugsnormen EN 81-20 und EN 81-50 – denn Sicherheit duldet keine Kompromisse.
(Bild: Mayr Antriebstechnik)

Das europäische Komitee für Normung (CEN) hat mit der EN 81-20 und der EN 81-50 zwei neue Normen für die Konstruktion von Aufzügen und die Prüfung von Aufzugskomponenten verabschiedet. Diese lösen verbindlich zum 1. September 2017 die bekannten Normen EN 81-1 und EN 81-2 ab und haben zum Ziel, die bereits bestehenden hohen Sicherheitsstandards bei Aufzügen – für Fahrgäste und Servicepersonal – weiter zu erhöhen.

Vorgaben für die Konstruktion eines Aufzugs

Die neue Norm EN 81-20 bezieht sich dabei auf die Vorgaben für die Konstruktion eines Aufzugs und die technischen Eigenschaften. Die EN 81-50 regelt, wie die Prüfung von Aufzügen und einzelnen Komponenten erfolgen muss. So werden durch die EN 81-50 unter anderem weitere Anforderungen an die Baumusterprüfung der Bremseinrichtungen als Teil der Schutzeinrichtungen für den aufwärtsfahrenden Fahrkorb gegen Übergeschwindigkeit (SAFÜ) sowie gegen unbeabsichtigte Bewegung des Fahrkorbs (SUBF) gestellt.

Bereits zur Interlift 2015 präsentierte Mayr Antriebstechnik als einziger Bremsenhersteller die Baumusterprüfbescheinigung durch den TÜV Süd nach Richtlinie 2014/33/EU und der Prüfgrundlage EN 81-50 bzw. EN 81-20 für alle betroffenen Aufzugsbremsen. Die neue Richtlinie 2014/33/EU, die die bisherige Richtlinie 95/16/EG ablöst, wird zum 20. April 2016 für alle Hersteller verbindlich.

Sicherheitsstandards nach den neuesten Nomen

„Als marktführendes Unternehmen müssen wir den aktuellen Entwicklungen immer einen Schritt voraus sein“, sagt Alexander Hutler, Branchenmanager Aufzüge bei Mayr Antriebstechnik in Mauerstetten. „Unsere Kunden müssen sich um nichts kümmern, denn unsere Aufzugsbremsen erfüllen schon heute die erhöhten Sicherheitsstandards nach den neuesten Nomen. Dies schafft Planungssicherheit.“

Alle Sicherheitsbremsen von Mayr unterliegen einer sorgfältigen Qualitätskontrolle. So werden vor Auslieferung alle Bremsen ausführlich auf geeichten Prüfständen getestet und funktionsrelevante Werte dokumentiert. Eine elektronische Datenbank, in der die Messwerte zusammen mit den dazugehörigen Seriennummern eines Produkts archiviert werden, gewährleistet dabei 100-prozentige Rückverfolgbarkeit.

Nennmoment wird unter allen Betriebsbedingungen erreicht

„Die langjährige Erfahrung und unzählige Versuche unserer Entwicklungs- und Versuchsabteilung im Stammhaus Mauerstetten bilden die Basis für eine gewissenhafte Lebensdauerauslegung unter Berücksichtigung realistischer und verifizierter Bremsmomenttoleranzen“, so Alexander Hutler. „Alle Bremsenbauteile sind sicher dimensioniert und nur aus hochwertigen, bekannten und bewährten Werkstoffen gefertigt. Unsere Bremsen sind so ausgelegt, dass sie das geforderte Nennmoment unter allen auftretenden Betriebsbedingungen, unabhängig z.B. von Umgebungstemperatur oder Luftfeuchtigkeit, zuverlässig erreichen.“ Mayr-Aufzugsbremsen sind zudem mit einer patentierten Geräuschdämpfung ausgestattet. (jv)

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