Kabel Sicherheit im spanischen Vielha-Tunnel
Im Juan Carlos I-Tunnel im spanischen Vielha tragen die Pyrosys-Lösungen von Dätwyler zum vorbeugenden Brandschz bei. Unter anderem sind in dem neuen Vielha-Tunnel über 80 Kilometer halogenfreie Pyrofil-Sicherheitskabel installiert. Mit 30 bis 60 Minuten Funktionserhalt sorgen sie für eine zuverlässige Speisung der Sicherheitsanlagen, darunter Notbeleuchtung, Überwachung, Rauchmelder, Feueralarm und Signalisierung.
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Der Vielha-Tunnel in Katalonien ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen Spanien und Frankreich sowie zum relativ isolierten Vall d´Aran (Arantal), das früher nur über mehr als 2000 Meter hohe Berge erreichbar war. 1948 wurde der erste Vielha-Tunnel eröffnet. Er galt aber wegen seiner schlechten Belüftung, engen Fahrbahnen und knapp bemessenen Fluchtwege schon bald als einer der gefährlichsten Tunnel Spaniens. Und obwohl ihn zuletzt mehr als 6.000 PKW und über 700 LKW am Tag – darunter viele Gefahrguttransporte – passierten, wurde seine Infrastruktur kaum verbessert. Der Bau eines neuen Tunnels war insofern dringend notwendig.
Im Dezember 2007, nach nur fünf Jahren Bauzeit, wurde der Juan Carlos I-Tunnel eröffnet. Er ist 5230 Meter lang und verläuft parallel zum alten Tunnel, der heute nur noch für Gefahrguttransporte und als Notausgang genutzt wird. Ausgestattet wurde er mit der neuesten Technologie und modernen Sicherheitsanlagen.
Den Zuschlag für den westlichen Tunnelabschnitt erhielt die OHL Gruppe, eines der ältesten spanischen Bau-, Konzessions- und Dienstleistungsunternehmen, das seit vielen Jahren alle Arten von Tunnel baut, darunter bereits über 60 mit mehr als 100 Kilometern Länge. OHL setzt nur hochwertige und
sichere Materialien ein. Für die Tunnelverkabelung fiel die Wahl auf die Pyrosys-Lösung von Dätwyler Cables, die alle Vorgaben der DIN 4102-12 erfüllt. Dazu gehört der Funktionserhalt im Brandfall, der gerade in stark frequentierten Gebäuden ein wichtiger Bestandteil jedes Sicherheitskonzepts ist.
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