Messtechnik
Sensible Sensoren in rauen Umgebungen

Ein Gastbeitrag von Kistler Gruppe 6 min Lesedauer

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In der Schweiz entwickeln und bauen zwei Studierenden-Organisationen eine neue Generation sehr effizienter Raketen – mithilfe feinfühliger Messtechnik auf Basis piezoelektrischer Sensoren von Kistler.

Die hochfrequente Datenerfassung durch piezoelektrische Sensoren ermöglicht es EPFL, ein tiefes Verständnis über die Antriebsdynamiken zu erlangen. (Bild:  Kistler Gruppe)
Die hochfrequente Datenerfassung durch piezoelektrische Sensoren ermöglicht es EPFL, ein tiefes Verständnis über die Antriebsdynamiken zu erlangen.
(Bild: Kistler Gruppe)

Jedes erfolgreiche Raumfahrtprogramm ist das Ergebnis langwieriger Entwicklungsphasen und unzähliger Tests. Heute haben Ingenieure und Ingenieurinnen einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Pionieren der Raumfahrt-Technologie: Modernes Testequipment erlaubt es ihnen, physikalische Zusammenhänge genau zu analysieren und so immer effizientere und funktionalere Raum- und Luftfahrzeuge zu entwickeln.

Das trifft auch auf Turbinen und Motoren zu: Hier können detaillierte Einblicke den entscheidenden Unterschied in der Forschung und Entwicklung machen. In ihren Brenn- und Zündkammern treten häufig Instabilitäten auf und verursachen Oszillationen im Ausstoß – ein unerwünschter Effekt. Bei Raketen können diese Instabilitäten Fehlfunktionen oder sogar schwere Schäden an den Motoren verursachen. Bei den Jet-Turbinen von Flugzeugen tauchen solche Schwankungen ebenfalls auf und führen hier zu Ineffizienz, Vibrationen oder erhöhtem Kraftstoffverbrauch. Piezoelektrische Sensoren mit hoher Temperaturbeständigkeit ermöglichen es Entwicklern und Entwicklerinnen in beiden Bereichen, diese Instabilitäten sehr genau zu überwachen und die Brennkammern wirksam zu optimieren. Dies minimiert unerwünschte Schwankungen und reduziert gleichzeitig Emissionen.