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Berechnungssoftware

Schnelle und zuverlässige Berechnung von Kunststoff-Zahnrädern

| Redakteur: Juliana Pfeiffer

MDesign hat sein Release 05/2017veröffentlicht – ein Highlight ist das neue Modul "Stirnradpaar Kunststoff". Es bietet Anwendern die Möglichkeit, Stirnradpaarungen der Kombination "Metall/Kunststoff" und "Kunststoff/Kunststoff" innerhalb kürzester Zeit effizient und normenkonform auszulegen, zu optimieren und nachzurechnen.

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Das neue Modul "Stirnradpaar Kunststoff" bietet Anwendern die Möglichkeit, Stirnradpaarungen der Kombination "Metall/Kunststoff" und "Kunststoff/Kunststoff" innerhalb kürzester Zeit effizient und normenkonform auszulegen, zu optimieren und nachzurechnen.
Das neue Modul "Stirnradpaar Kunststoff" bietet Anwendern die Möglichkeit, Stirnradpaarungen der Kombination "Metall/Kunststoff" und "Kunststoff/Kunststoff" innerhalb kürzester Zeit effizient und normenkonform auszulegen, zu optimieren und nachzurechnen.
(Bild: MDesign)

Um die Lebensdauer von Kunststoff-Stirnrädern möglichst exakt zu berechnen, ermittelt das Programm konkret die Geometrie, die Temperaturbelastung und die Tragfähigkeit auf Grundlage der Richtlinie VDI 2736 (2016). Dabei werden unterschiedliche Herstellverfahren (Gießen/Spritzen, Wälzfräsen, Stoßen) berücksichtigt. Zur schnellen und optimalen Werkstoffauswahl stehen bereits heute zahlreiche Kunststoffe (z. B. Polyacetal, Polyamid, Polybutylenterephthalat) in der mitgelieferten Datenbank zur Verfügung - Tendenz steigend. Gleichzeitig ist die vorgegebene Werkstofftabelle ganz einfach erweiterbar, so dass Nutzer Ergebnisse mit ihren eigenen Kunststoff-Daten erzielen.

Mehr Sicherheit durch Tragfähigkeitsnachweis

Im Rahmen der Geometrieberechnung werden Profilverschiebungsfaktoren vorgegeben (Nachweis) oder im Modul nach DIN 3992 ermittelt. Um verlässliche Aussagen über die Temperaturbeständigkeit der Verzahnung treffen zu können, berechnet das Modul innerhalb weniger Minuten die Zahnflanken- und Zahnfußtemperatur sowie den Zahnverlustgrad. Daran anknüpfend erfolgt die Berechnung der Zahnfuß- und Zahnflankentragfähigkeit sowie die Überprüfung der maximal zulässigen Zahnverformung.

Dokumentation per Knopfdruck generieren und auf Wunsch anpassen

Abschließend lässt sich per Mausklick eine umfassende, individuell konfigurierbare Berechnungsdokumentation erstellen. Sie steht wahlweise im HTML-, RTF- oder PDF/A-Format zur Verfügung und beinhaltet neben den Berechnungsergebnissen zugrunde liegende Methoden und Standards, Geometrie- und Werkstoffdaten sowie grafische Auswertungen. Dank Mehrsprachigkeit lassen sich die Dokumente per Knopfdruck auf Englisch ausgeben, wodurch Anwender Zeit und Kosten für anfallende Übersetzungsarbeiten sparen. (jup)

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Juliana Pfeiffer

Juliana Pfeiffer

, konstruktionspraxis – Alles, was der Konstrukteur braucht