Schmierstoff Schmierfett reduziert Reibung und Kraftstoffverbrauch

SKF hat ein Schmierfett für Radlagereinheiten speziell für den Fahrzeugmarkt entwickelt. Aufgrund der Reibungsreduktion sinken Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß.

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Das Schmierfett für Radlagereinheiten von SKF senkt die Reibung, gemessen an Standardfetten, um bis zu 9,5 %.
Das Schmierfett für Radlagereinheiten von SKF senkt die Reibung, gemessen an Standardfetten, um bis zu 9,5 %.
(Bild: SKF)

Die chemische Zusammensetzung des Fetts wurde so gewählt, dass ein optimales Verhältnis zwischen Reibungs- und Verschleißminderern erreicht werden konnte. Zugleich ist die Verträglichkeit mit den Lagerkomponenten gesichert. Trotz der reduzierten Reibung werden die restlichen Lagerfunktionen wie Lebensdauer, Steifigkeit, Abdichtung, Schwingungsverschleißfestigkeit nicht beeinträchtigt. Die Energieabsorption reduziert sich um bis zu 9,5 % gegenüber Standardfetten.

CO2-Ausstoß um 2900 g reduzieren

Bei einem Pkw mit vier Radlagereinheiten verringert sich der CO2-Ausstoß um rund 0,15 g pro Kilometer, wenn das reibungsarme Schmierfett verwendet wird. Dies geht aus Berechnungen mit dem SKF-Vehicle-Environmental-Performance-Simulator (VEPS) hervor, der auf dem Neuen-Europäischen-Fahrzyklus (NEFZ) basiert. Bei einer jährlichen Laufleistung von 14.500 km entspricht dies einer Reduzierung bis zu 2900 g CO2 pro Jahr.

Schmierfett auch zum Nachrüsten geeignet

Das Schmierfett eignet sich für alle Radlagereinheiten. Es kann in Neukonstruktionen genauso wie in Nachrüsteinheiten verwendet werden. Es ist Bestandteil des SKF Beyond-Zero-Portfolios. Die Lösungen aus dem Portfolio reduzieren CO2-Emissionen, schützen wertvolle natürliche Ressourcen und tragen zum Umweltschutz bei, da auf toxische Stoffe möglichst verzichtet wird. (sh)

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