Zink Schaum macht Schwermetall leicht
Der Einsatz von Zincopor ist prädestiniert für Produkte bei denen Material gespart werden soll, aber die Kontur nicht geändert werden darf.
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Zincopor ist eine 3 jährige Eigenentwicklung der HZD, die 2008 in den Markt eingeführt wurde und nach bisherigem Wissensstand, der weltweit einzige serienreife und kommerziell genutzte, im Druckgussverfahren hergestellte Schaum ist. Zincopor bringt eine Vielzahl der positiven Eigenschaften von traditionellem Zink-Druckguss mit, punktet aber im Gegenzug mit einem niedrigen Eigengewicht durch die innere Schaumstruktur. Bei dem im Zink-Druckgussverfahren hergestellten Zinkschaum kommen bevorzugt die Zamak Feinzinklegierungen ZnAl4Cu1 und ZnAl4Cu3 zum Einsatz, woraus der Zinkschaum analytisch betrachtet auch besteht. Es werden daher keine Stoffe zugefügt, welche die Zusammensetzung nach DIN EN 12844 oder die ROHS - Konformität beeinträchtigen.
Moderner Leichtbau mit dekorativen Oberflächen
Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Zincopor ist ein Zinkschaum, der ökologische, als auch ökonomische Ansprüche erfüllt. Es werden die positiven Eigenschaften des Druckgusses mit den Anforderungen des modernen Leichtbaus und deren Kombination dekorativer Oberflächen vereint. Insbesondere lassen sich bei Bauteilen, die konstruktiv bedingt keine (weiteren) Materialersparnisse zulassen, mit Zincopor Gewicht und somit Kosten sparen. Je nach Bauteilgeometrie werden 10 % bis 50 % Gewichtsersparnis erzielt. Die Schaumstruktur beschränkt sich dabei auf den Kern der Bauteile. In Richtung der Wandung wird die Porosität beständig feiner und geht schließlich in eine geschlossene Gusshaut über. Diese Oberfläche lässt sich polieren und galvanisieren. Die feste Gusshaut ermöglicht es unter bestimmten Umständen sogar, Teile zu Vernieten oder Gewinde zu schneiden. Nur bei spanender Bearbeitung durchdringt in der Regel die meist nur wenige zehntel Millimeter starke Gusshaut und öffnet die Porosität.
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