Beschichtung Schaeffler baut Oberflächentechnik weiter aus

Redakteur: Ute Drescher

Die Schaeffler Gruppe erweitert ihre Kapazitäten in der Entwicklung und Anwendung der Beschichtungstechnologie und investiert am Standort Herzogenaurach in den Ausbau des Technologie-Kompetenzzentrums „Oberflächentechnik“.

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Triondur-beschichteter Tassenstößel für Ventiltrieb im Automobil: senkt Verbrauch und Emissionen.
Triondur-beschichteter Tassenstößel für Ventiltrieb im Automobil: senkt Verbrauch und Emissionen.
(Bild: Schaeffler)

Mit neuen Anlagen zur Beschichtung und neuen Entwicklungseinrichtungen schafft Schaeffler die Voraussetzungen für weiteres Wachstum. In Zukunft stehen damit an zentraler Stelle im Unternehmen mehr Entwicklungskapazitäten für kundenspezifische Lösungen zur Verfügung. Gleichzeitig baut Schaeffler auch die Serienkapazitäten aus, um der steigenden Nachfrage nach beschichteten Bauteilen schnell und mit hoher Qualität nachzukommen.

Technologie- und Marktführerschaft weiter ausbauen

Das Oberflächentechnikum, das 2007 in Betrieb genommen wurde, hat sich in den vergangenen Jahren äußerst erfolgreich entwickelt. Der Umsatz mit beschichteten Teilen konnte seither um über 50 Prozent gesteigert werden. „Unsere gezielt und konsequent eingesetzten F&E-Investitionen haben uns in den vergangenen Jahren zum Technologie- und Marktführer bei Bauteilen und Systemen gemacht, die dem Kunden einen hohen Zusatznutzen durch funktionale Oberflächen bieten“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer, Geschäftsführung Technische Produktentwicklung bei Schaeffler, anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der erweiterten Anlagen.

Schaeffler bietet heute bereits einen umfangreichen Baukasten an Beschichtungen, die es ermöglichen, einzeln oder in Kombination Oberflächen von Bauteilen und Systemen auf die Anforderungen der Kunden auszulegen. Die Beschichtungen erhöhen zum Beispiel die Lebensdauer der Komponenten, bieten Schutz vor Passungsrost, Korrosion und Stromdurchgang. Darüber hinaus minimieren sie Reibung, Schlupfschäden und Verschleiß. Neueste Entwicklungen ermöglichen auch sensortechnische Schichten.

Trend zu multifunktionalen und sensortechnischen Schichten

„Der Trend geht eindeutig zu multi-funktionalen und sensorischen Schichten, die wir ganz individuell für unsere Kunden entwickeln“, so Dr.-Ing. Tim Hosenfeldt, Leiter des Kompetenzzentrums Oberflächentechnik bei Schaeffler. Das gilt für relativ geringe Losgroßen bei industriellen Anwendungen ebenso wie für Millionen-Stückzahlen in der Automobil-Industrie.

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