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Forschungserfolg in China Rekordverdächtige Solarzellen aus Perowskit

Von Henrik Bork

Chinesische Forscher wollen einen Durchbruch bei der Entwicklung von Solarzellen erreicht haben und berichten von Tandemzellen aus Perowskit mit einem Wirkungsgrad von 26,4 Prozent.

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Die große elektronische Bandlücke in der oberen der zwei erforderlichen Lagen in Perowskit-Tandemzellen führt oft zu hohen Spannungsverlusten. Chinesische Forscher experimentieren daher mit alternativen Materialien und Techniken, um den Spannungsverlust zu reduzieren.
Die große elektronische Bandlücke in der oberen der zwei erforderlichen Lagen in Perowskit-Tandemzellen führt oft zu hohen Spannungsverlusten. Chinesische Forscher experimentieren daher mit alternativen Materialien und Techniken, um den Spannungsverlust zu reduzieren.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Ein Team chinesischer Forscher meldet einen Durchbruch bei der Entwicklung leistungsstarker Solarzellen der nächsten Generation: Die neuen Tandemzellen aus Perowskit hätten einen Wirkungsgrad von 26,4 Prozent, schreiben die Forscher in einem Aufsatz im Magazin „Nature“. Das sei ein neuer Weltrekord für Zellen mit dem neuen Material, berichten chinesische Fachmedien.

Solarzellen aus Perowskit als Alternative zu Silizium

Seit mehreren Jahren wird weltweit an der Entwicklung von Solarzellen aus Perowskit geforscht, unter anderem auch in Deutschland und der Schweiz. Man hofft auf einen höheren Wirkungsgrad als bei den derzeit handelsüblichen Photovoltaik-Modulen aus kristallinen Siliziumzellen. Der liegt bei den besten Zellen derzeit bei etwa 22 Prozent und hat damit mehr oder weniger sein Limit erreicht, kann jedenfalls mit kommerziell vertretbaren Kosten nicht weiter gesteigert werden.