Reihenklemme Reihenklemmen mit Push-In-Technik verdrahten Fertigungsstraßen schnell und einfach

Autor / Redakteur: Stefan Schröder* / Juliana Pfeiffer

Bei seinen High-Tech-Fertigungsstraßen setzt Grenzebach auf Reihenklemmen mit Push-In-Technik, um die Schaltschränke einfach und zuverlässig zu verdrahten.

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Bei den Flachglasbearbeitungsstraßen setzt die Grenzebach Maschinenbau GmbH auf die Push-In-Anschlussklemmen von Phoenix Contact. (Bild: Phoenix Contact)
Bei den Flachglasbearbeitungsstraßen setzt die Grenzebach Maschinenbau GmbH auf die Push-In-Anschlussklemmen von Phoenix Contact. (Bild: Phoenix Contact)

Mit umfassenden Konzepten für Handlings-, Bearbeitungs- und Automatisierungstechnik zählt Grenzebach zu den weltweit führenden Unternehmen auf diesem Sektor. Mit mehr als 1.500 Mitarbeitern fertigt und liefert die mittelständisch geprägte Unternehmensgruppe komplette Anlagen – inklusive komplexer Steuerung. Mit den Anlagen werden Flachglas, Gipskarton- und Dämmplatten hergestellt sowie Dünnschicht-Photovoltaik-Module gefertigt. Display-Glas für die Unterhaltungsindustrie - vom Handy bis zum Bildschirm - wird unter Reinraum-Bedingungen hergestellt. Die High-Tech-Lösungen von Grenzebach werden weltweit eingesetzt.

Push-In-Reihenklemmen für einfache und zuverlässige Verdrahtung

Kurze Durchlaufzeiten bei der Produktion sowie schnelle Inbetriebnahme der Anlagen beim Endkunden bedingen eine weitgehende Standardisierung der Schaltanlagen. Die Gesamtanlage gliedert sich daher in modulare Funktionseinheiten. Bei einer Flachglas-Bearbeitungsstraße zum Beispiel wird für jede dieser Einheiten am Hauptschaltschrank ein standardisierter Schneideinrichtungs-Schaltschrank für den jeweiligen Schneidvorgang angeflanscht. „Um die Schaltschränke einfach und zuverlässig zu verdrahten nutzen wir die Vorteile der Push-In-Reihenklemmen“, erläutert Michael Biller, Meister und Teamleiter im Schaltschrankbau bei Grenzebach. „Auch kleinste Leiter mit Aderendhülse lassen sich ohne Spezialwerkzeug einfach in den Klemmraum einführen – das spart viel Zeit bei der Verdrahtung.“

Auf der Baustelle wird der Schaltschrank zudem schneller und sicherer mit der Anlage verbunden, und der orangefarbene Betätigungsdrücker verhindert ein Fehlstecken der Leiter. „Die Klemmen sind sehr übersichtlich angeordnet“, ergänzt Biller, „die Leitereinführtrichter sind eindeutig zu erkennen“.

Federkontur reduziert Leitereinsteckkräfte um 50 Prozent

Die spezielle Federkontur der Push-In-Reihenklemme reduziert die Leitereinsteckkräfte um 50 Prozent und erlaubt direktes und federleichtes Stecken von Leitern ab 0,34 mm². Bei gleichzeitig hohen Leiterauszugskräften ist die Verbindung sicher, gasdicht und vibrationsfest. Der orangefarbene Betätigungsdrücker schützt die Klemmstellen auch vor einer Beschädigung bei Fehlbedienung – etwa wenn falsches Werkzeug verwendet wird. Die Push-In-Reihenklemmen bis 16 mm² sind vollständiger Bestandteil des Clipline complete-Systems. So greifen alle Produktfamilien auf das gleiche Zubehörprogramm zurück – etwa auf Steckbrücken, Prüfzubehör und Beschriftung.

Die Durchgängigkeit der Push-In-Reihenklemmen zu anderen Techniken des Systems ist ein weiterer Vorteil. „Für größere Querschnitte als 4 mm² nutzen wir die kompakten Schraubanschlussklemmen“, so Biller. „Wir verteilen die 24 V und 40 A der Stromversorgung vom Typ Quint-Power über eine 10 mm²-Standard-Schraubklemme. Mit Hilfe von Reduzierbrücken werden die Potenziale sicher und zeitsparend auf Push-In-Klemmen mit 2,5 mm² eingespeist und mit Standard-Brücken auf die entsprechenden Verbraucher verteilt.“

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