Schutzschalter
Stecken versus Schrauben in der Anschlusstechnik

Quelle: E-T-A 4 min Lesedauer

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Die einen schwören auf den guten alten Schraubendreher, die anderen setzen auf die Stecktechnik – insbesondere auf die Federkraftklemmtechnik. Beide Anschlusstechniken haben ihre Vorteile. Doch wann ist welche sinnvoll – beispielsweise im Bereich Schutzschalter?

Links das elektronische E-T-A REX-System mit Push-in-Anschlusstechnik, rechts der Stromverteiler 17 plus mit Käfigzugfederanschluss. (Bild:  E-T-A)
Links das elektronische E-T-A REX-System mit Push-in-Anschlusstechnik, rechts der Stromverteiler 17 plus mit Käfigzugfederanschluss.
(Bild: E-T-A)

Bei Schutzschaltern, vor allem bei Sicherungsautomaten für den Leitungsschutz in Gebäuden, ist die Schraubklemme nach wie vor die am häufigsten eingesetzte Anschlusstechnologie. Sie hat sich über viele Jahrzehnte bewährt: Schon in den 1950er-Jahren kamen die ersten Schmalautomaten in Deutschland auf dem Markt. Heute ist sie weltweit bekannt.

Die Schraubklemme zeichnet sich durch hohe Kontaktkräfte bei gleichzeitig großer Kontaktfläche aus. Der Klemmkörper ist in der Regel so konzipiert, dass sich starre und flexible Leiter, mit oder ohne Aderendhülse, sicher kontaktieren lassen. Ein großer Vorteil der Schraubklemme: Aufgrund der großen Kontaktfläche lassen sich mehrere Leiter in einer Klemmstelle anschließen. Das ist besonders in der Elektro-Installationstechnik praktisch. Auch Verbindungsschienen (Phasenschienen), beispielsweise für die Realisierung von Sammeleinspeisungen, lassen sich durch die Schraubtechnik einfach und bequem montieren.