Spindelhubelement Redesign des SHE Spindelhubelements von Pfaff-silberblau

Redakteur: Stefanie Michel

Zur Motek 2010 stellte der Pfaff-silberblau das Redesign des SHE Spindelhubelements vor, das mit neuem Gehäusematerial und neuem Design nicht nur optisch, sondern vor allem auch technisch mit höherer Verfügbarkeit überzeugen soll.

Anbieter zum Thema

Per FEM-Berechnung haben die Pfaff-silberblau Entwickler das Getriebe des SHE einer materialanalytischen Betrachtung unterzogen. Anhand der Ergebnisse wurde dann ein Gehäuse aus Spährohguss (Gusseisen mit Kugelgraphit) entwickelt, das bis zu 20 Prozent leichter ist als sein Vorgänger.

Das neue äußere Design des SHE bringt laut Hersteller auch technologische Vorteile in der Anwendung: Das neue Layout sorgt für eine optimale Wärmeübertragung an die Umgebungsluft. In Verbindung mit der optimierten Verzahnungsgeometrie und Materialpaarung ergeben sich geringere Verluste bei verbesserten Wärmeübergangswerten. Damit ist gewährleistet, dass bei schwierigen Umgebungsbedingungen längere Einschaltdauer der Spindelhubelemente ermöglicht wird.

Seine höhere Verfügbarkeit soll das SHE einmal mehr interessant für den harten Industrieeinsatz und sicherheitstechnisch relevante Spezialanwendungen machen.

Standardisierung garantiert Austauschbarkeit der Getriebe

Bei der Überarbeitung der standardisierten Spindelhubelemente ließen die Ingenieure von Pfaff-silberblau die kundenrelevanten Einbaumaße unverändert, um die Getriebe in bereits installierten Anlagen austauschen zu können. Bestehende Anbauteile wie Motoranbauflansche lassen sich auch weiterhin an das redesignte Gehäuse montieren, ohne, dass diese nachgearbeitet werden müssen.

Wie schon ihre Vorgänger passen sich die weiterentwickelten SHE von Pfaff-silberblau einem standardisierten Baukasten-System an. Für den Kunden bedeutet dies, dass die neue Baureihe weiterhin austauschbar mit bestehenden klassischen Spindelhubelementen ist und dass alle Komponenten zu drastisch verkürzten Lieferzeiten verfügbar sind.

Der SHE-Baukasten umfasst zwei verschiedene Bauarten – mit hebender oder drehender Spindel – in den Baugrößen 0,5 bis 200 und Hubkräften von 5 kN bis 2 000 kN für langsame und mittlere Hubgeschwindigkeiten bei einer Antriebsdrehzahl von maximal 1 500 min-1. Die Spindelhubelemente verfügen je nach Ausführung über die sicherheitstechnisch relevante selbsthemmende Trapezspindel, Fettschmierung, Schneckengetriebe in zwei Übersetzungsstufen sowie einsatzgehärtete und geschliffene Schneckenwellen. (mi)

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:23779970)