Schweißen Putzzeit verringert sich um 40 Prozent
Stahlbau Calbe hat die MIG/MAG-Verfahrensvariante forceArc von EWM Hightech Welding im Einsatz und kann damit gleichmäßigere Nähte erzeugen und das nahezu spritzerfrei.
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Das Leitmotiv der P-D Industriegesellschaft mbH, Stahlbau Calbe, südöstlich von Magdeburg ist „Stahlbau mit Profil“; das Unternehmen ist Teil der Firmengruppe Preiss-Daimler. Im industriellen Maßstab entstehen hier Stahlkonstruktionen für nahezu alle Zwecke: vom Flughafenterminal, über Luftzerlegungs- und Chemieanlagen, bis hin zum Kraftwerk.
Nahezu jedes Teil ist ein Unikat
Wesentlicher Bestandteil der Wertschöpfungskette in Calbe ist die Fügetechnik. Hier hat das Unternehmen vor 18 Monaten 20 Hightech-Stromquellen vom „Typ Phoenix 521 Expert puls forceArc“ von EWM Hightec Welding geordert. In den Calbenser Hallen entstehen auf 24 000 m² im 2-Schicht-Betrieb Anlagenteile aus Stahl in den unterschiedlichsten Güten wie Dimensionen – von der Vorfertigung bis zum Endprodukt.
Schweißergebnisse entstehen nach Qualitätsvorstellungen
Dazwischen liegen die Bearbeitungsschritte Strahlen, Zuschnitt, Bohren, Stanzen, Fügen, Farbkonservierung. Nahezu jedes Teil ist ein Unikat. Gängige Werkstoffe für die Konstruktionen sind unlegierte Baustähle S235, S355, S460 sowie warmfeste Druckbehälterstähle wie 16Mo3 (Werkstoff-Nummer 1.5415), 10CrMo9-10 (1.7380), 21CrMoV57 (1.7709). Bei der Fertigung sind zwei Fügeverfahren Standard im Betrieb MSG-Schweißen (Metall-Inertgas/Metall-Aktivgas) und Unterpulver(UP)-Schweißen. Vor zwei Jahren fiel die Entscheidung, den Schweißmaschinen-Park komplett zu erneuern.
Dabei erhielt die digitale MIG/MAG-Inverter-Stromquelle Phoenix 521 forceArc mit hochdynamischer Steuerung den Zuschlag. “Sie erfüllte den Pflichtenkatalog souverän: gute Einstellbarkeit für alle Blechdicken, besonders stabiler Lichtbogen bei jedem Strom, konstantes Einhalten der Parameter.
Die Stromquelle bietet uns ein Schweißergebnis, so, wie wir Qualität definieren – hervorragende Wurzel- und Flankenerfassung, tiefen Einbrand, keine Einbrandkerben, minimierte Wärmeeinflusszone und minimaler Verzug, nahezu spritzerfrei“, erinnert sich der Produktionsleiter des Hauses, Diplomingenieur Werner Meyer.
Teil 2: MIG/MAG-Verfahrensvariante forceArc überzeugt durch ihre Vorteile
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