Technische Keramik

Pumpen mit Komponenten aus technischer Keramik – leise, langlebig und effizient

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Mißverständnis 3: Nur einfache Formteile können in Serie produziert werden

Die Technologie und das Material wurden seit den Tagen keramischer Zündkerzen und Isolatoren in den 1920er Jahren wesentlich weiterentwickelt. Trockenpressen, isostatisches Pressen, Grünbearbeitung und Extrusion sind Formgebungsverfahren die heutzutage alltäglich sind.

Für Komponenten deren Ausführung hochpräzise sein muss und von denen mittlere bis hohe Stückzahlen benötigt werden, kann Morgan Technical Ceramics in Stourport, GB, z.B. Ceramic Injection Moulding (CIM) anbieten. CIM ist ein innovatives Formgebungsverfahren zur Herstellung von geometrisch komplexen Komponenten, das eine wirtschaftliche Antwort auf scheinbar unlösbare Produktionsherausforderungen bietet. Mit ausgezeichneter Reproduzierbarkeit von Charge zu Charge und Prozessfähigkeit werden ohne zusätzliche Diamantenschleifung Toleranzen von +/-25μm erzielt. CIM bietet demnach eine Lösung wenn die Komplexität des Komponenten nicht durch einfachere Formgebungsverfahren wie Trockenpressen erreicht werden kann oder als Alternative zur CNC-Bearbeitung von Keramik wo höhere Volumen nicht praktikabel sind.

Mißverständnis 4: Keramik kann nicht auf hohe Toleranzen geschliffen werden, da sie so extrem hart ist

Keramik ist für extreme Härte (Rockwellhärte 75-86 R45N) bekannt und wird darin nur von Diamanten übertroffen. Keramik kann jedoch durch hochmoderne Diamantenschleifung und Schleifradmethoden in Serie auf Mikron-genaue Toleranzen bearbeitet werden. Zum Beispiel ist es möglich einen Stab mit Ø9,5mm x 200mm Länge, 0.5μm Rundheit, 2μm Geradheit und 5μm Außentoleranz in Serie zu produzieren.

Mißverständniss 5: Keramik schrumpft

Hochleistungskeramik schrumpft nur einmal und das ist während des Herstellprozesses. Keramische Komponenten werden bei hohen Temperaturen gefeuert, um den Binder zu entfernen und im Anschluss, zur Formung des völlig dichten Werkkörpers, gesintert. Mit guter Prozesskontrolle können für das “as-fired” Teil so genaue Toleranzen erlangt werden, daß eine maschinelle Bearbeitung nach dem Sintern oft nicht mehr nötig ist. (Mehr Infos, wenn Sie weiterlesen)

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