Elastomerbauteile Prüfung und Schadensanalyse mittels Computertomographie

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Freudenberg Forschungsdienste hat einen Computertomographen in Betrieb genommen um einen detailgetreuen Einblick in das Innere von Elastomerbauteilen zu erhalten.

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Die Computertomographie gewährt wichtige Einblicke in Bauteile (Bild: Freudenberg)
Die Computertomographie gewährt wichtige Einblicke in Bauteile (Bild: Freudenberg)

Das Untersuchungsobjekt lässt sich am Bildschirm drehen und wenden und aus allen erdenklichen Blickwinkeln betrachten. Mit Hilfe des Computertomographen überprüft Freudenberg, ob Werkstoffproben, Prototypen und Erstmusterbauteile vorgegebene Spezifikationen einhalten. Es lassen sich damit aber auch Schäden an Bauteilen und deren Ursachen analysieren. Dazu können Bauteile an jeder beliebigen Stelle virtuell durchschnitten werden. Mal betrachtet man es transparent in Gänze, mal verschwindet per Mausklick die Kunststoffummantelung eines Bauteils und man sieht beispielsweise nur noch die integrierten elektrischen Leiterbahnen und Kontakte. Selbstverständlich lassen sich Abstände, Winkel, Radien, Flächen oder das Volumen auch des kleinsten Lufteinschlusses exakt berechnen. Freudenberg setzt die Computertomographie ebenso ein, um die Faserverteilung in Vliesstoffen auf Gleichmäßigkeit zu prüfen oder um Lufteinschlüsse in Gussteilen aufzuspüren. (qui)

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