3D-Druck / Spritzguss Prototyping und Serien von Keramik-Produkten

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Auf der kommenden Euromold präsentiert das Werkstoffzentrum Rheinbach (WZR) anhand seines Leistungsspektrums den kompletten Herstellungsprozess keramischer Produkte. Ausgehend von

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Auf der kommenden Euromold präsentiert das Werkstoffzentrum Rheinbach (WZR) anhand seines Leistungsspektrums den kompletten Herstellungsprozess keramischer Produkte. Ausgehend von eigenen Material- und Anwendungsprofilen kann das Unternehmen die Werkstoff-Eigenschaften eines Keramik-Bauteils exakt dem Einsatzfall anpassen, um seine Konstruktion dann im Rapid Prototyping reifen zu lassen und anschließend im Niederdruck-Spritzguss in die Serie zu überführen. Das WZR kann mit dem 3D-Druck das derzeit schnellste Prototyping-Verfahren für Keramikmodelle anbieten. Die Methode verzichtet auf Formwerkzeuge und generiert die benötigten Geometriedaten aus 3D CAD-Datensätzen. Mittels Flüssigbinder errichtet der 3D-Drucker aus Keramik-Granulat schichtweise den Prototypen, der dann durch Sintern verfestigt wird. Klein- und Vorserien entstehen aber meist im Niederdruck-Spritzguss, mit dem sich kostengünstig Keramikteile mit hoher Oberflächen- und Detailqualität anfertigen lassen. Dazu wird eine etwa 80°C heiße Wachs-Keramik-Suspension in eine Silikonform gegossen und nach dem Abkühlen vom Binder befreit. Im anschließenden Sintern erhält sie ihre keramischen Eigenschaften.

EuroMold, Halle 11.0 / Stand B132

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