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3D-Druck Professioneller Druck von PLA, Nylon und PC

| Redakteur: Lilli Bähr

Ultimaker erweitert sein 3D-Drucker-Angebot mit dem Ultimaker S5. Außerdem will das Unternehmen die integrierte Lösung mit einem neuem Industriefilament und Mobile App stärken.

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Der 3D-Drucker Ultimaker S5 verfügt laut Hersteller über eine vollständig integrierte Hardware, Software und Materialkonfiguration sowie optimale Einstellungen speziell für professionelle Anforderungen.
Der 3D-Drucker Ultimaker S5 verfügt laut Hersteller über eine vollständig integrierte Hardware, Software und Materialkonfiguration sowie optimale Einstellungen speziell für professionelle Anforderungen.
(Bild: Steven van de Staak/Ultimaker)

Ultimaker, Hersteller von Desktop-3D-Druckern, präsentiert den Ultimaker S5, die jüngste Erweiterung des 3D-Drucker-Portfolios. Der Drucker soll nahtlos in bestehende Workflows integriert werden können und noch zuverlässigere Ergebnisse bieten. Mit dem größeren Bauvolumen eignet er sich zur Herstellung funktionsfähiger Prototypen, Fertigungswerkzeugen und Endprodukten.

Der 3D-Drucker verfügt laut Hersteller über eine vollständig integrierte Hardware, Software und Materialkonfiguration sowie optimale Einstellungen speziell für professionelle Anforderungen. Dazu zählen eine vollständige Geometriefreiheit, Materialeigenschaften auf Industrie-Niveau, Reproduzierbarkeit, hohe Betriebszeit und ein integrierter Workflow. Neben einem optimierten Touchscreen für ein besseres Nutzererlebnis, soll der Drucker ein Bauvolumen von 330 mm × 240 mm × 300mm für den Druck größerer Objekte sowie einen Dual-Extruder bieten. Der Feeder verfügt über einen Filament-Flow-Sensor, der automatisch stoppen soll, wenn das Filament aufgefüllt werden muss und anschließend den Druckvorgang fortsetzen - ohne die Druckqualität zu beeinträchtigen. Das Druckbett soll sich leichter justieren lassen und damit für eine gute erste Schicht sorgen. Während des Drucks richtet sich das Druckbett laut Hersteller fortlaufend aus, so dass eine unbeaufsichtigte Nutzung möglich ist.

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Der Ultimaker S5 soll neue Einsatzmöglichkeiten bieten und mit einer Vielzahl von Materialien drucken, von PLA bis hin zu hochentwickelten technischen Kunststoffen wie Nylon und PC. Darüber hinaus hat er einen geschlossenen Druckraum. Ab Herbst 2018 soll er mit einer Druckplatte aus eloxiertem Aluminium ausgestattet werden.

3D-Druck vereinfachen und leichter integrieren

Gleichzeitig stellt das Unternehmen zwei weitere Produkte vor, die den professionellen 3D-Druck vereinfachen und leichter in den Workflow integrieren lassen sollen:

  • Ein technisches PLA-Filament, optimiert für den Druck größerer Modelle, wie zum Beispiel funktionsgerechte Prototypen, Werkzeuge und Produktionshilfen ohne Delamination oder Verzug. Mit einer ähnlichen Stoßfestigkeit und höheren Steifigkeit im Vergleich zu Ultimaker ABS soll Tough PLA weniger spröde als Standard PLA sein und eine hohe mattierte Oberflächenqualität besitzen.
  • Mit der Ultimaker App können sich Nutzer mit einem Smartphone oder Tablet über den Fortschritt des Druckvorgangs informieren. Die kostenlose App soll den Nutzer benachrichtigen sobald der Druckauftrag fertiggestellt ist, ein Drucker besondere Aufmerksamkeit benötigt oder über eine anstehende Wartung informieren.

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