Frequenzumrichter

Praxisnahe Funktionen bei Frequenzumrichtern vereinfachen Antriebslösungen in der Fördertechnik

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Mit praktischer Quick-Stop-Funktion veredelt

Zeitgewinn ist gerade in der Fördertechnik ein stets präsentes Thema, weil durch die stetig steigenden Transportgeschwindigkeiten auch die Anforderungen an die SPS erheblich zunehmen. Schon bei einer Standardaufgabe wie dem Stoppen von Fördergut an einer Lichtschranke kann das zu Problemen führen. Da das Lichtschrankensignal über die SPS an den Motorstarter/ Frequenzumrichter (MS/FU) geleitet wird, kann die Stopp-Position des Förderguts – je nach „Auslastung“ der SPS – erheblich schwanken. Die Folge sind lange Auslaufstrecken und Zeiterlust.

Für solche Situationen besitzen die neuen Frequenzumrichter die so genannte „Quick Stop“-Funktion. Dabei wird der Sensor direkt zum MS/FU verdrahtet und die extrem schnelle und zeitlich konstante Auswertung garantiert kurze und genaue Stopps.

Ein Markenzeichen dieser Funktion ist ihre hohe Flexibilität:

  • Beim SPS-Signal „Quick Stop Sperren“ wird das Fördergut ohne Anhalten durchgelassen. Resultat: höherer Durchsatz
  • Wird Quick Stop nicht benötigt, kann der Digitaleingang frei verwendet werden – Resultat: höhere Flexibilität

Selbstverständlich wird Quick Stop vollkommen in das Prozessabbild in der SPS eingebunden. Damit stehen Geräteparameter und Signalzustände dem Anwenderprogramm jederzeit zur Verfügung.

* Dipl. Wirtsch.-Ing. Christian Coy ist zuständig für das Marketing-Management für Standard-Frequenzumrichter, Dipl.-Ing. Michael Schmidbauer für das Produkt Management Sinamics G110D in der Division Drive Technologies bei der Siemens AG, Erlangen.

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