Frequenzumrichter

Praxisnahe Funktionen bei Frequenzumrichtern vereinfachen Antriebslösungen in der Fördertechnik

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Ein Handgriff trennt den Umrichter vom Netz

Durch den optionalen Wartungsschalter im Gerät kann der Umrichter im Servicefall mit einer Handbewegung vom Netz getrennt werden. Zusätzliche Komponenten oder zusätzlicher Verdrahtungsaufwand bei der Projektierung entfallen Und noch etwas vereinfacht den Umgang mit dem Umrichter: Mit der optionalen Hand-vor-Ort-Bedienung lässt sich eine schnelle, räumlich abgegrenzte Inbetriebnahme – also ein manuelles Vortesten der Applikation vor Ort und ein Freifahren ohne Mehraufwand durchführen.

Der Frequenzumrichter fällt durch seine extrem flache, kompakte und Platz sparende Bauform auf. Damit gibt er Planern und technischen Abteilungen den häufig benötigten Gestaltungsspielraum, um die Fördertechnik optimal an die logistischen Prozesse anpassen zu können. Dies gilt sowohl für Neu- als auch für Umbaumaßnahmen.

Mit einem identischen Bohrbild über alle Leistungen von 0,75 kW bis 7,5 kW, das auch gleich ist mit dem desG120D, erreicht Hersteller Siemens Austauschbarkeit und Skalierbarkeit. Für Anwender erhöht dies die Servicefreundlichkeit und vereinfacht die Projektierung. Denn mit diesen beiden Frequenzumrichter-Baureihen können sie sehr einfache Antriebslösungen, aber bei Bedarf auch, ohne Zusatzaufwand, selbst performante Applikationen projektieren.

Der weite Spannungsbereich beider Umrichter von 380 V bis 500 V ±10 % macht sie robust gegenüber Spannungsschwankungen und erhöht somit auch die Anlagenverfügbarkeit. Die Leistunge der Reihe G110D decken bei einheitlicher Geräteausführung einen weiten Anwendungsbereich ab - von 0,75 kW bis 7,5 kW.

Das rundum geschlossene, robuste Aluminiumdruckguss-Gehäuse ist in IP65 ausgeführt. Was man nicht sieht: Alle Leiterplatten im Inneren des Geräts haben zur Verbesserung der Störsicherheit ein Lack-Coating. Zusätzlich besitzen die Frequenzumrichter einen integrierten EMV-Filter der Klasse A. Andere Anlagenteile werden durch kurzschlussfeste Ein- und Ausgänge geschützt.

Ein integrierter Motorschutz erhöht die Lebensdauer des Motors. Hierzu können die gängigen Temperatursensortypen an den Frequenzumrichter angeschlossen werden. Als zweite Schutzvariante ist hier auch eine interne Überwachung – also ohne Anschluss von Temperatursensoren – möglich.

Systemdenken vereinfacht das Projektieren

Wie schon seit Jahren aus der Antriebsfamilie von Siemens bekannt, können sämtliche Software-Tools auch zur Projektierung und Inbetriebnahme für die „einfachste“ Frequenzumrichterlösung G110D genutzt werden. Neben schneller Projektierung sowie einfacher Inbetriebnahme erreichen Anwender damit die zentrale Datenhaltung und eine durchgängige Kommunikation. Unterstützt wird das durch die Zertifizierungen gemäß CE, UL und c-tick, die die Geräte weltweit einsetzbar machen.

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