3D-Drucker Präzise 3D-Farbmodelle von geplanten Formel-1-Rennstrecken

Redakteur: Karl-Ullrich Höltkemeier

Mit Hilfe der 3D-Drucktechnologie von Z Corporation kann ein deutsches Architekturbüro, das für den Bau modernster Formel-Eins-Rennstrecken auf der ganzen Welt berühmt ist, nun präzise 3D-Farbmodelle von geplanten Streckenentwürfen erstellen, welche die Topographie des Entwicklungsstandorts berücksichtigen.

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Vor fünfzig Jahren fanden Motorrennen in der Regel auf ungenutzten Flugplätzen oder gesperrten Straßenabschnitten statt. Heute ist der Motorsport ein internationales Geschäft, besonders die Formel Eins, bei der Länder und Städte um die Austragung eines der nur etwa 18 Rennen konkurrieren, die jedes Jahr weltweit stattfinden. Bewerber, die den Zuschlag erhalten, geben häufig atemberaubende neue Rennstrecken in Auftrag, um die Besucher und die globalen Medien zu beeindrucken.

Moderne Formel-Eins-Rennstrecken sind kleinen Städten ähnlich. Viele verfügen über Hotels, Bars und Restaurants, Einkaufszentren und einer Infrastruktur für die Medien und Gästebetreuung, ganz zu schweigen von den üblichen Einrichtungen zur Unterbringung des Formel-Eins-‚Zirkus‘ und seiner Fans.

Erstellung von 3D-Farbmodellen von geplanten Formel-Eins-Rennstrecken

Eine Schwierigkeit für die Designer besteht darin, dass die Topographie einer typischen Rennstrecke oft alles andere als eben ist. Hügel, Bergrücken und Höhenunterschiede sollen die Strecke zur größeren Herausforderung für die Fahrer und spektakulärer für das Publikum machen. Der Bau genauer Modelle einer geplanten neuen Rennstrecke, einschließlich originalgetreuer Darstellungen des Standorts, war bisher extrem zeitaufwendig und sehr teuer.

Seit 1994 ist das Architektur- und Ingenieurbüro Tilke der führende Designer von Formel-Eins-Rennstrecken und der Infrastruktur vor Ort. In einer seiner beiden Niederlassungen in Aachen verwendet das Unternehmen einen Spectrum Z510/cx von Z Corporation für die Erstellung von 3D-Farbmodellen von geplanten Formel-Eins-Rennstrecken. Bettina Noppeney gehört zur Architektengruppe, die bei der Konzeptphase neuer Projekte Hand anlegt.

„Bevor der Spectrum Z510/cx bei uns zum Einsatz kam, waren die Topographie sowie komplexe Baustrukturen und Details sehr schwer zu modellieren“, erklärt Bettina Noppeney. „Jetzt können wir anhand von Bildern 3D-Farbmodelle der Rennstrecke und ihrer Umgebung drucken. Außerdem können wir sehr detaillierte 3D-Modelle der vielen Gebäude, die wir für die Rennstreckenanlage entwerfen, drucken.“ (Weiterlesen auf den nächsten Seiten)

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